28 April 2026, 00:25

NRW-Pendler setzen weiterhin auf das Auto – doch lokale Arbeitsplätze nehmen leicht zu

Eine belebte Straßenkreuzung in Berlin, Deutschland, mit Fußgängern und Radfahrern auf der Straße, umgeben von hohen Gebäuden, Bäumen, Laternen und Schildern unter einem bewölkten Himmel.

Rund fünf Millionen Pendler in NRW - NRW-Pendler setzen weiterhin auf das Auto – doch lokale Arbeitsplätze nehmen leicht zu

Neue Zahlen zeigen, wie die Menschen in Nordrhein-Westfalen zur Arbeit pendeln. Im Jahr 2024 fuhren fast fünf Millionen Einwohnerinnen und Einwohner für ihren Job in eine andere Stadt. Die Daten geben auch Aufschluss über Veränderungen bei den Fahrzeiten, den Verkehrsmitteln und den beliebtesten Arbeitszielen in der Region.

Ein zentrales Ergebnis ist die anhaltende Abhängigkeit vom Auto: Fast sieben von zehn Beschäftigten nutzten den Pkw für den Arbeitsweg. Gleichzeitig verzeichnete die Studie einen leichten, aber stetigen Anstieg der lokalen Beschäftigung – immer mehr Menschen arbeiten in derselben Stadt, in der sie auch wohnen.

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Laut dem aktuellen Bericht benötigten die meisten Pendler (69 %) weniger als 30 Minuten für den Weg zur Arbeit. Nur 6 % hatten Fahrten von über einer Stunde. Öffentliche Verkehrsmittel nutzten 14 % der Berufstätigen, während 10 % mit dem Fahrrad fuhren und 6 % zu Fuß gingen.

Unter den Städten der Region stach Holzwickede mit dem höchsten Anteil an Einpendlern hervor – etwa 83 %. Die größten Pendlerknotenpunkte waren Köln, Düsseldorf und Essen, die zahlreiche Arbeitnehmer aus dem Umland anzogen.

Gleichzeitig lebten und arbeiteten 4,4 Millionen Beschäftigte in derselben Kommune – ein leichter Anstieg um 0,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Trotz dieses minimalen Wachstums bleibt das Fernpendeln über Stadtgrenzen hinweg weit verbreitet.

Die Daten bestätigen, dass das Auto das Pendeln in Nordrhein-Westfalen dominiert: Fast 70 % der Arbeitnehmer fahren mit dem Pkw. Zwar sind die meisten Arbeitswege kurz, doch ein kleiner Teil der Beschäftigten hat mit langen Fahrzeiten zu kämpfen. Der allmähliche Anstieg der lokalen Beschäftigung deutet auf eine leichte Veränderung hin, doch das Pendeln zwischen Städten prägt weiterhin die Arbeitsmuster der Region.

Quelle