23 February 2026, 19:13

Offene Jugendamt-Info in Lünen: Kostenlose Hilfe ohne Hürden

Eine Gruppe von Kindern steht auf einem Basketballfeld, jedes hält eine Papiertüte, mit Tüten und Gegenständen rechts und einer Tafel mit Text links, mit Zäunen, Pfosten, Straßenlaternen, Bäumen, Gebäuden, Hügeln und Himmel im Hintergrund.

Offene Jugendamt-Info in Lünen: Kostenlose Hilfe ohne Hürden

Kostenlose veranstaltungen in Lünen: Jugendamt verständlich gemacht

Am 5. März lädt das Impulse Café an der Halte-Stelle Lünen-Süd zur offenen Informationsveranstaltungen "Keine Angst vor dem Jugendamt!" ein – ein Angebot, das Anwohnerinnen und Anwohnern den Zugang zu Leistungen der Jugendhilfe erleichtern soll. Solche Initiativen sind in Nordrhein-Westfalen noch selten: Bisher bieten nur wenige Städte vergleichbare Formate an.

Die zweistündige veranstaltungen (10 bis 12 Uhr) vermittelt praktische Schritte, um Unterstützung vom Jugendamt zu erhalten. Fides Maria Laarmann vom Jugendhilfedienst stellt vorhandene Förderprogramme vor und erläutert, wie die Behörde familie und junge Menschen begleitet.

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In lockerer Atmosphäre – mit Waffeln von Projektpartnern – findet der Austausch statt. Die Aktion ist Teil des ChanGe-Projekts, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie dem ESF Plus-Programm der Europäischen Union gefördert wird.

Das Impulse Café organisiert regelmäßig Gesprächsrunden und Workshops zu Behördenwegen, etwa zum Jobcenter oder zur Ausländerbehörde. Diesmal liegt der Fokus allein auf der Jugendhilfe – ein Thema, das in der Region zwar an Bedeutung gewinnt, aber noch wenig präsent ist. Anfang 2026 haben erst etwa 3–5 weitere Kommunen neben Pilotstädten wie Dortmund ähnliche Aufklärungsformate unter dem Motto "Keine Angst vor dem Jugendamt" eingeführt.

Ziel der veranstaltungen ist es, die Jugendhilfe für Familien vor Ort greifbarer zu machen. Der Eintritt ist frei, es gibt direkte Beratung und die Möglichkeit, in ungezwungener Runde Fragen zu stellen. Zwar sind solche Angebote in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens noch die Ausnahme – doch das Lünener Modell könnte Schule machen.