24 March 2026, 04:19

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung

Schwarzes und weißes Foto einer Gruppe von Menschen, einige zu Pferde sitzend, mit einer Flagge im Hintergrund und Text unten mit der Aufschrift "Jagen von Indianern in Florida mit Bluthunden".

PETA fordert Verbot von Jagd und Angeln als grausame Freizeitbeschäftigung

Die Tierrechtsorganisation PETA fordert ein Ende von Jagd und Angeln als Freizeitbeschäftigung in ganz Deutschland. Die Organisation verweist auf die Tötung von Millionen Tieren pro Jahr und argumentiert, dass solche Aktivitäten unnötiges Leid verursachen und ethisch nicht zu rechtfertigen seien.

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Jährlich erschießen deutsche Hobbyjäger über fünf Millionen Wildtiere und etwa 200.000 Katzen. PETA behauptet, diese Todesfälle dienten keinem ökologischen Zweck, sondern zerstörten vielmehr soziale Strukturen innerhalb der Tierpopulationen – was wiederum zu höheren Fortpflanzungsraten führe.

Auch das Leid der Fische wird von der Gruppe thematisiert: Studien zeigen, dass Fische sich im Spiegel erkennen, Freundschaften schließen und Schmerzen empfinden können. Angler verletzen Millionen von ihnen mit Haken, was zu lang anhaltendem Stress und Erstickung führe.

PETA-Sprecher Peter Höffken betont, dass die Jagd weder ökologisch notwendig noch ethisch vertretbar sei. Die Organisation warnt Tierfreunde davor, an Jagd- oder Angelveranstaltungen teilzunehmen. Bisher gibt es in keinem deutschen Bundesland Gesetze, die gezielte Jagdmethoden wie das Anschlagen explizit verbieten – bestehende Vorschriften konzentrieren sich stattdessen auf den Umgang mit Wölfen, nicht auf die Einschränkung der Jagd.

Die Kampagne setzt Politiker unter Druck, Jagd und Angeln als Freizeitvergnügen neu zu bewerten. PETAs Position ist klar: Diese Praktiken verursachen flächendeckendes Tierleid ohne triftige Begründung. Die Organisation setzt sich weiterhin für strengere Regelungen zum Schutz der Wildtiere ein.

Quelle