POL-AC: Rechtsextreme Parolen gerufen - Waffen und Drogen beschlagnahmt
Eva-Maria TrübPOL-AC: Rechtsextreme Parolen gerufen - Waffen und Drogen beschlagnahmt
Vorfall in Eschweiler: Polizeiliche Ermittlungen nach Schüssen und rechtsextremen Parolen
Ein nächtlicher Zwischenfall in der Antoniusstraße in Eschweiler hat eine polizeiliche Untersuchung ausgelöst. In den frühen Stunden des Dienstags rückte die Polizei nach Hinweisen auf verdächtiges Verhalten dreier Personen aus. Die Situation eskalierte schnell, nachdem ein Mann vermutlich eine Waffe abgefeuert und verbotene Parolen gerufen haben soll.
Der Vorfall begann kurz nach 1:45 Uhr, als Beamte der Aachener Polizei am Tatort eintrafen. Sie trafen auf zwei 28-jährige Männer und eine 27-jährige Frau, die sich auffällig verhalten haben sollen. Einer der Männer war sichtbar alkoholisiert und begann, Parolen zu skandieren, die mit verfassungsfeindlichen Organisationen in Verbindung stehen.
Während der Auseinandersetzung feuerte derselbe Mann eine Signalpistole in die Luft ab. Bei einer anschließenden Durchsuchung der Gruppe fanden die Beamten weitere Gegenstände: Der zweite Mann führte Schlagringe und Betäubungsmittel mit sich. Beide Männer wurden vorläufig zu einer nahegelegenen Wache gebracht und nach einer Befragung wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Fall wurde inzwischen an Spezialeinheiten übergeben.
Ermittler der Zentralstelle für Waffen- und Sprengstoffrecht (ZfWS), unterstützt von Teams des Landeskriminalamts (LKA) und des Bundeskriminalamts (BKA), prüfen nun mögliche Verstöße. Im Fokus stehen der illegale Umgang mit Schusswaffen, Drogenbesitz sowie das Zeigen verbotener Symbole.
Die Behörden ermitteln weiter in dem Fall, der Waffen, Rauschgift und extremistische Äußerungen umfasst. Obwohl die beiden Männer vorläufig freigelassen wurden, bleiben sie Teil der laufenden Untersuchungen. Weitere Details hängen von den Ergebnissen der Spezialermittler ab.