Polizei Rhein-Sieg ahndet Gurtverstöße und Handy-Nutzung bei flächendeckenden Kontrollen
Ladislaus DowergPolizei Rhein-Sieg ahndet Gurtverstöße und Handy-Nutzung bei flächendeckenden Kontrollen
Polizei Rhein-Sieg führte vergangene Woche flächendeckende Verkehrskontrollen im Rahmen der europaweiten Aktion "Gurt an!" durch
Die Beamten konzentrierten sich dabei auf die Anschnallpflicht sowie die Sicherheit an Bahnübergängen und überprüften mehr als 140 Fahrzeuge in der Region.
Bei den Kontrollen wurden 25 Autofahrer ohne angelegten Sicherheitsgurt angetroffen. Weitere 15 Fahrer nutzten ihr Handy am Steuer, was in beiden Fällen Ordnungswidrigkeitsverfahren nach sich zog. Zudem registrierten die Beamten rund 30 kleinere Verkehrsverstöße.
Ein Motorradfahrer wurde wegen übermäßigen Lärms und fehlender Pflichtreflektoren am Fahrzeug angehalten. Zudem wiesen seine Reifen eine unzureichende Profiltiefe auf. Das Motorrad wurde daraufhin sichergestellt und zur fachtechnischen Überprüfung gebracht, dem Fahrer drohen nun ordnungsrechtliche Konsequenzen.
An einem Bahnübergang auf der Bonner Straße in Sankt Augustin missachtete ein 17-jähriger Schüler ein rotes Signal und überquerte die Gleise. Die Polizei griff umgehend ein.
Die Aktion ist Teil der laufenden Bemühungen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Polizei Rhein-Sieg kündigte an, dass ähnliche Kontrollen mit wechselnden Schwerpunkten auch künftig stattfinden werden.
Die Überprüfungen zeigten, dass die Probleme mit der Gurtpflicht und der Handy-Nutzung am Steuer weiterhin bestehen. Um diese und andere Sicherheitsrisiken zu bekämpfen, wird die Polizei regelmäßig Verkehrskontrollen durchführen. Nähere Angaben zur Anzahl der teilnehmenden europäischen Länder im Rahmen der Kampagne 2025 liegen derzeit noch nicht vor.