24 June 2026, 00:17

Polizei warnt vor wachsendem Anlagebetrug im Online-Handel – so schützen Sie sich

Bonn Polizei warnt erneut vor Online-Investment-Betrug

Polizei warnt vor wachsendem Anlagebetrug im Online-Handel – so schützen Sie sich

Die Polizei warnt die Bevölkerung vor einer Zunahme von Betrugsmaschen im Online-Handel, auch als Anlagebetrug bekannt. Ermittler der Kriminalinspektion 23 haben Ratschläge veröffentlicht, um Bürgerinnen und Bürger vor solchen Betrugsfallen zu schützen. Häufig beginnen die Betrugsversuche mit unaufgeforderten Kontakten über soziale Medien oder Online-Werbung.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Betrüger sprechen potenzielle Anleger meist mit dem Versprechen hoher Renditen bei minimalem Einsatz an. Sie überreden ihre Opfer, eine erste Überweisung – in der Regel zwischen 250 und 500 Euro – auf eine scheinbar seriöse Handelsplattform zu tätigen. Sobald das Geld investiert ist, verlangen die Kriminellen entweder weitere Zahlungen für angebliche Steuern und Gebühren oder verschwinden mit dem Geld.

In einem Fall hatte ein Mann aus Bonn nach einer Online-Werbung in Kryptowährungen investiert. Als die Handelswebsite später nicht mehr erreichbar war, erstattete er Anzeige bei der Polizei. Die versprochenen Gewinne wurden nie ausgezahlt.

Die Behörden raten der Bevölkerung, bei unaufgeforderten Nachrichten oder Anrufen mit vermeintlich lukrativen Angeboten skeptisch zu bleiben. Sie empfehlen, die Seriosität von Handelsplattformen zu überprüfen, keinen Fernzugriff auf private Computer zu gewähren und niemals sensible Daten preiszugeben oder Geld an unbekannte Konten zu überweisen.

Wer glaubt, Ziel eines solchen Betrugs geworden zu sein, sollte bei der örtlichen Polizei Anzeige erstatten. Weitere Informationen und Tipps gibt es auf den Websites des Landeskriminalamts Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) und der Polizeilichen Kriminalprävention. Mit diesen Maßnahmen soll verhindert werden, dass Bürger finanzielle Verluste erleiden.

Quelle