10 January 2026, 20:33

Postmigrantische Filmtage 2026 feiern Kultur und Dialog in Mönchengladbach und Krefeld

Eine Gruppe von Menschen untersucht Plakate und Diagramme, die an einer Wand in einem Raum zu sein scheinen, der wie ein Kunstmuseum aussieht.

Postmigrantische Filmtage 2026 feiern Kultur und Dialog in Mönchengladbach und Krefeld

Postmigrantische Filmtage 2026 bringen drei Tage voller Kino, Diskussionen und kulturellen Austauschs nach Mönchengladbach und Krefeld. Vom 16. bis 18. Januar bietet das kostenlose Festival anhand von Filmen Einblicke in die Themen Migration, Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe. Organisiert von Studierenden der Hochschule Niederrhein, lädt die Veranstaltung das Publikum ein, sich mit Geschichten von Emanzipation und Wandel auseinanderzusetzen.

Der Auftakt erfolgt am 16. Januar um 15:00 Uhr in der Volkshochschule Mönchengladbach. Über das Wochenende wechseln die Vorführungen am 17. Januar ins Jugendzentrum St. Marien und enden am 18. Januar in der Villa Merländer in Krefeld. An jedem Ort erwartet die Besucher:innen eine Mischung aus klassischen und zeitgenössischen Filmen, die sich mit Feminismus, Identität und Selbstermächtigung beschäftigen.

Neben den Filmvorführungen gibt es Diskussionen, Podiumsgespräche und Bildungsworkshops. Das Programm zielt darauf ab, starre Erzählmuster zu hinterfragen und den Dialog zwischen Hochschule und Gesellschaft zu fördern. Professor Dr. Ömer Alkin und seine Studierenden aus dem Fachbereich Sozialwesen haben die Veranstaltung kuratiert, um Brücken zwischen Wissenschaft, Filmschaffenden und lokalen Communities zu schlagen. Offene Türen für alle: Das Festival richtet sich an kulturinteressierte Zuschauer:innen, Pädagog:innen und alle, die sich mit Migration und sozialem Wandel durch das Medium Film beschäftigen möchten. Auf Eintrittskarten wird verzichtet, um eine breite Teilhabe in beiden Städten zu ermöglichen.

Die Postmigrantischen Filmtage 2026 schließen am 18. Januar mit einer letzten Filmvorführung und Diskussion in der Villa Merländer. Mit einer Kombination aus Kino, Debatten und kulturellem Austausch will das Festival gesellschaftlichen Wandel durch geteilte Geschichten neu denken. Die Veranstalter:innen hoffen, dass die Filmtage die Verbindungen zwischen Hochschule, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit in Mönchengladbach und Krefeld stärken.