Reformpläne für "Lebendige Demokratie": Klein unterstützt Priens effizientere Projektförderung
Eva-Maria TrübReformpläne für "Lebendige Demokratie": Klein unterstützt Priens effizientere Projektförderung
Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, unterstützt die Pläne zur Reform des Förderprogramms „Lebendige Demokratie“. Die von Familienministerin Karin Prien (CDU) vorgelegten Vorschläge zielen darauf ab, die Initiative wirksamer zu gestalten, ohne die finanzielle Unterstützung zu kürzen. Klein betonte, dass die Änderungen sicherstellen sollen, dass wertvolle Projekte weiterhin die nötige Förderung erhalten.
Klein machte deutlich, dass es bei den Reformen nicht um Mittelkürzungen gehe, sondern um eine bessere Verwendung der Gelder. Er schloss sich Priens Einschätzung an, dass einige „Lebendige Demokratie“-Projekte zu sehr nach innen gerichtet seien und den Anschluss an die breitere Gesellschaft verloren hätten.
Gleichzeitig begrüßte er den Vorschlag, Organisationen stärker zu vernetzen, um robustere Strukturen zu schaffen. Zu seinen Ideen gehören Kooperationen zwischen Nichtregierungsorganisationen und lokalen Gruppen wie Theatern, Freiwilligen Feuerwehren oder der Volkssolidarität. Solche Verbindungen, so Klein, würden den Projekten helfen, mehr Menschen zu erreichen und eine größere Wirkung zu entfalten.
Klein versicherte zudem den derzeit geförderten Gruppen, dass ihre Arbeit nicht gefährdet sei. Er unterstrich, dass die Reformen darauf abzielten, die Effizienz zu steigern – nicht aber, Akteure auszuschließen, die bereits wichtige Arbeit in den Gemeinden leisteten.
Die geplanten Änderungen bei „Lebendige Demokratie“ konzentrieren sich auf eine breitere Teilhabe und eine bessere Abstimmung zwischen den Trägern. Kleins Unterstützung deutet darauf hin, dass die Reformen mit Rückhalt wichtiger Stimmen vorankommen könnten. Sollten die Pläne umgesetzt werden, bliebe das Förderniveau stabil, während gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Bereichen gestärkt würde.






