05 April 2026, 08:18

Rekordbeteiligung beim inklusiven Sport-Schnuppertag in Düsseldorf

Eine Gruppe von Menschen im Rollstuhl auf einem Feld bei den Invictus Games Düsseldorf 2020, umgeben von einem Geländer und einer großen Zuschauermenge, mit Stufen und einem Bildschirm im Hintergrund.

Rekordbeteiligung beim inklusiven Sport-Schnuppertag in Düsseldorf

Rekordbeteiligung beim "Sport-Schnuppertag" für Kinder mit Behinderung in Düsseldorf

Zum dritten Mal hat der "Sport-Schnuppertag" für Kinder mit Behinderung in Düsseldorf stattgefunden – und verzeichnete in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. Über 70 junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dabei, mehr als doppelt so viele wie bei der Premiere. Die Veranstalter hoffen, dass das wachsende Interesse weiterhin die Aufmerksamkeit auf die Möglichkeiten im Parasport lenkt.

Die Initiative startete 2023, als Ruth Dagge, die Inklusionsbeauftragte des Düsseldorfer Sportamts, rund 30 Kinder zum ersten "Para- und Behindertensporttag" zusammenbrachte. Damals, am 10. Juni, wurden 12 angepasste Sportarten angeboten – von Leichtathletik und Schwimmen bis hin zu Rollstuhlbasketball und Sitzvolleyball.

In diesem Jahr wurde das Angebot noch einmal ausgebaut: 18 lokale Vereine präsentierten 19 verschiedene Disziplinen. Kinder wie der elfjährige Johannes Brungs aus Neuss probierten dabei erstmals bestimmte Aktivitäten aus. Brungs, der mit einer Behinderung geboren wurde und auf einen Rollstuhl angewiesen ist, beschrieb Sport als einen zentralen Bestandteil seines Lebens. 2026 möchte er wieder dabei sein – besonders gespannt ist er auf Rollstuhlbasketball.

Neben den sportlichen Angeboten erhielten Eltern von Expertinnen und Experten des Behindertensportverbands Beratung zu Trainingsmöglichkeiten. Ziel der Initiative ist es, Parasport für junge Menschen mit Behinderung sichtbarer und zugänglicher zu machen.

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Ruth Dagge bestätigte, dass der Schnuppertag auch im nächsten Jahr stattfinden soll – in der Hoffnung, noch mehr Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu begeistern. Die steigenden Besucherzahlen spiegeln eine breitere Bewegung wider, die Sportangebote für Kinder mit Behinderung verbessern will. Die Organisatoren werden weiterhin mit Vereinen zusammenarbeiten, um das Spektrum der angebotenen Aktivitäten zu erweitern.

Quelle