Rheinmetall plant Börsengang der Power-Systems-Sparte für 2025 – doch der Preis enttäuscht
Eva-Maria TrübRheinmetall plant Börsengang der Power-Systems-Sparte für 2025 – doch der Preis enttäuscht
Rheinmetall treibt Verkauf seiner zivilen Power-Systems-Sparte voran – Abschluss möglicherweise schon 2025
Der Rüstungskonzern Rheinmetall kommt mit seinen Plänen voran, die zivile Sparte Power Systems an der Börse zu veräußern. Ein Deal könnte bereits im kommenden Jahr unter Dach und Fach gebracht werden. Zwei namentlich nicht bekannte Bieter haben Interesse signalisiert, doch der endgültige Kaufpreis könnte hinter den ursprünglichen Erwartungen zurückbleiben. Unterdessen erntet eine aktuelle Innovation des Unternehmens – Bordstein-Ladestationen für Elektrofahrzeuge – bereits Lob in Düsseldorf, wo 14 dieser Einheiten nun im Einsatz sind.
Das System integriert die Ladeinfrastruktur direkt in den Bordstein und macht so sperrige Säulen überflüssig. Sowohl Stadtverantwortliche als auch Autofahrer in Düsseldorf betonen die Benutzerfreundlichkeit und Effizienz der Lösung. Rheinmetall nutzt diesen Praxiserfolg, um seine Power-Systems-Sparte als Vorreiter in einem rasant wachsenden Markt zu positionieren.
Verhandlungen mit den beiden potenziellen Käufern laufen, deren Identität jedoch weiterhin vertraulich bleibt. Rheinmetall strebt an, den Vertrag bis zum ersten Quartal 2026 zu unterzeichnen. Allerdings könnte der finale Kaufpreis unter der Zielmarke liegen, die Vorstandschef Armin Papperger ursprünglich gesetzt hatte. Die Rheinmetall Aktie zeigte zuletzt starke Schwankungen und stieg deutlich an, nachdem sich die geopolitischen Spannungen nach den jüngsten Drohungen Wladimir Putins verschärft hatten. Mit Innovationen wie der Bordstein-Ladestation stärkt Rheinmetall weiterhin seine Attraktivität für Investoren und Käufer gleichermaßen.
Der Verkauf der zivilen Sparte bleibt für Anfang 2026 auf Kurs, wobei zwei Bieter noch im Rennen sind. Die in Düsseldorf bereits bewährten Bordstein-Ladestationen unterstreichen die Bedeutung der Division in einem Schlüsselsektor. Auch wenn der Deal wertmäßig hinter den Prognosen zurückbleiben könnte, könnte der Technologieerfolg ihre Zukunft unter neuer Führung prägen.