Rheinmetall verkauft Automotive-Sparte und setzt auf neue Strategie
Eva-Maria TrübRheinmetall trennt sich von Autozulieferungsgeschäft - Rheinmetall verkauft Automotive-Sparte und setzt auf neue Strategie
Rheinmetall trennt sich von Automotive-Sparte
Rheinmetall trennt sich von Automotive-Sparte
Rheinmetall trennt sich von Automotive-Sparte
- Dezember 2025, 23:30 Uhr
Rheinmetall verkauft seine Automotive-Zulieferersparte und Teile des Energiegeschäfts. Der Schritt erfolgt im Rahmen einer Anpassung der finanziellen Prognosen für die kommenden Jahre. Verhandlungen mit potenziellen Käufern laufen bereits.
Die zum Verkauf stehende Sparte, bekannt als Power Systems, umfasst die Automotive-Zulieferung sowie energierelevante Komponenten und schließt auch die Pierburg-Produktionsstandorte ein. Rheinmetall hat die Interessenten zwar als „blau, rot oder grün“ kategorisiert, ihre Identität aber nicht preisgegeben.
Das Unternehmen plant, den Verkauf bis zum ersten Quartal 2026 abzuschließen. Bis dahin werden die Power Systems-Sparte und ihre Tochtergesellschaften in den Finanzberichten als „eingestellte Geschäftsbereiche“ ausgewiesen. Diese Umstrukturierung hat Rheinmetall veranlasst, seine Finanzprognosen zu überarbeiten.
Für das Jahr 2025 erwartet das Unternehmen nun ein Umsatzwachstum von 30 bis 35 Prozent in den verbleibenden Geschäftsbereichen. Gleichzeitig prognostiziert es eine operative Marge von 18,5 bis 19,0 Prozent für denselben Zeitraum.
Der Verkauf wird die strategische Ausrichtung von Rheinmetall langfristig verändern. Ohne die Automotive-Sparte wird sich das Unternehmen künftig auf seine anderen Segmente konzentrieren. Die finalen Vertragsbedingungen sollen Anfang 2026 feststehen.