29 December 2025, 12:12

Russisch-deutsche Kulturtage beleben kulturellen Austausch in der Pandemie digital neu

Zwei Frauen neben einem Plakat für Franzia, Amerikas bestverkaufenden Wein, mit einem Glasfenster im Hintergrund.

Russisch-deutsche Kulturtage beleben kulturellen Austausch in der Pandemie digital neu

Eine neue Reihe von Online-Veranstaltungen hat die russisch-deutsche Kultur in ganz Deutschland in den Fokus gerückt. Organisiert vom Landesverband Nordrhein-Westfalen der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, starteten die Russisch-Deutschen Kulturtage 2020, um den kulturellen Austausch auch während der Pandemie lebendig zu halten. Die Initiative stößt seitdem auf großes öffentliches Interesse und erhält offizielle Unterstützung.

Durch den Ausbruch der Coronavirus-Pandemie mussten 2020 viele kulturelle Zusammenkünfte abgesagt werden. Als Reaktion handelten die Veranstalter schnell und schufen eine digitale Plattform, um das russisch-deutsche Kulturerbe zu erkunden. Die erste Veranstaltung fand am 13. Oktober statt und widmete sich mit einem Vortrag von Tatjana Schmalz der modernen russisch-deutschen Literatur.

Die Reihe bietet eine Mischung aus Lesungen, Diskussionen und live übertragenen Begegnungen mit Künstlern und Intellektuellen. Hinter den Kulissen erhielt das Projekt Förderung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie von mehreren Partnerorganisationen. Teilnehmerzahlen und Publikumsrückmeldungen zeigen ein wachsendes Interesse an russisch-deutschen Traditionen. Im Laufe der Zeit sind mehr Künstler dieser Herkunft hervorgetreten, die in Bereichen von der Literatur bis zur bildenden Kunst tätig sind. Ihre Beiträge haben dazu beigetragen, eine sichtbarere und dynamischere Kulturszene zu prägen. Die Veranstalter hatten ursprünglich geplant, das Programm 2021 fortzuführen, doch für dieses Jahr sind keine öffentlichen Veranstaltungen dokumentiert.

Die Russisch-Deutschen Kulturtage boten trotz der Pandemie-Beschränkungen einen Raum, um Geschichten und künstlerische Werke zu teilen. Mit steigender Beteiligung und institutioneller Unterstützung haben die Veranstaltungen die Präsenz der russisch-deutschen Kultur in Deutschland gestärkt. Das digitale Format der Initiative eröffnete zudem neue Wege für das Publikum, mit Künstlern und Wissenschaftlern in Austausch zu treten.