04 January 2026, 04:35

RWE baut Mega-Batteriespeicher in Wales für 200 Millionen Pfund

Ein Plakat mit einer Bahn, die eine Brücke mit einer Truss-Struktur überquert, umgeben von Pflanzen, Häusern und Hügeln.

RWE baut Mega-Batteriespeicher in Wales für 200 Millionen Pfund

RWE plant in Großbritannien ihr bisher größtes Batteriespeicherprojekt zu errichten – mit einem Investitionsvolumen von rund 200 Millionen Pfund. Die Anlage entsteht im Pembroke Net Zero Centre in Südwales und markiert einen wichtigen Schritt in den Energiespeicherplänen des Konzerns.

Die neue Einrichtung wird 212 hochmoderne Lithium-Ionen-Batteriecontainer nutzen. Nach der Fertigstellung soll sie eine Spitzenleistung von 350 Megawatt (MW) und eine Speicherkapazität von 700 Megawattstunden (MWh) liefern. Der Baubeginn ist für die erste Jahreshälfte 2026 vorgesehen, die volle Inbetriebnahme wird für Ende 2028 erwartet.

RWE hat mit dem Netzbetreiber National Grid Electricity System Operator (ESO) einen langfristigen Vertrag abgeschlossen. Die 15-jährige Vereinbarung garantiert feste Zahlungen für Netzdienstleistungen zur Stabilisierung des Stromnetzes und sichert so kontinuierliche Einnahmen. Der Deal folgt auf RWEs Erfolg bei der britischen Kapazitätsmarkt-Auktion und unterstreicht die Rolle des Unternehmens bei großen Energieprojekten. Zudem wird der Standort Pembroke für die Produktion von grünem Wasserstoff geprüft – ein weiterer Baustein in RWEs Strategie, ihr Portfolio an CO₂-armen Energien auszubauen. Unterdessen hat sich der Aktienkurs des Konzerns in diesem Jahr um über 47 Prozent erhöht und nähert sich mit 46,75 Euro seinem 52-Wochen-Hoch.

Das Projekt wird die britische Stromversorgung stärken und RWEs Wachstum im Bereich erneuerbarer Energiespeicherung vorantreiben. Mit dem Baustart 2026 wird die Anlage eine Schlüsselrolle bei der Netzstabilisierung spielen und die Ziele des Pembroke Net Zero Centres unterstützen.