14 January 2026, 19:32

RWE und KKR schließen 15-Milliarden-Deal für Offshore-Windparks in Norfolk ab

Ein Blatt Papier mit der Aufschrift "The Pacific Steam Navigation Company"

RWE und KKR schließen 15-Milliarden-Deal für Offshore-Windparks in Norfolk ab

RWE geht Partnerschaft mit KKR ein: 15-Milliarden-Dollar-Deal für Offshore-Windparks in Norfolk

Der Energiekonzern RWE und der globale Investmentriese KKR haben eine Zusammenarbeit vereinbart, um zwei große Offshore-Windprojekte vor der Küste von Norfolk zu entwickeln. Die Transaktion im Wert von über 15 Milliarden Dollar markiert einen bedeutenden Schritt beim Ausbau der erneuerbaren Energien in Großbritannien. Nach der Bekanntgabe stieg der Aktienkurs von RWE um 1,01 % auf 49,86 Euro.

Das Joint Venture umfasst die Windparks Norfolk Vanguard East und Norfolk Vanguard West, wobei KKR jeweils 50 % der Anteile übernimmt. Beide Unternehmen werden die Verantwortung für Entwicklung, Bau und Betrieb teilen; der Abschluss der Transaktion ist für den Sommer 2026 geplant. Die Partnerschaft entlastet RWE finanziell und verteilt das Investitionsrisiko der Projekte.

Die Windparks Norfolk Vanguard und Dogger Bank South sollen zwischen 2029 und 2032 in Betrieb gehen. Gemeinsam bilden sie einen Teil der von RWE gesicherten Offshore-Windkapazität von 6,9 Gigawatt (GW) in Großbritannien. Die Projekte profitieren von staatlich garantierten 20-Jahres-Verträgen, die einen Festpreis von 91,20 Pfund pro Megawattstunde sichern.

Die RWE-Aktie hat sich im vergangenen Jahr um über 75 % erholt – ein Zeichen für das starke Vertrauen institutioneller Anleger. Die nächsten Meilensteine des Unternehmens sind die finale Investitionsentscheidung für Norfolk Vanguard und der Abschluss des KKR-Deals, beides für den Sommer 2026 erwartet. Zudem warten Investoren gespannt auf die Jahresergebnisse am 12. März sowie eine detaillierte Prognose auf der anstehenden Analystenkonferenz.

Die Kooperation mit KKR festigt RWEs Position im britischen Offshore-Windsektor. Mit staatlichen Abnahmegarantien und einem klaren Zeitplan für die Projektumsetzung kann das Unternehmen seine Kapazitäten im Bereich erneuerbare Energien deutlich ausbauen. Die Auswirkungen des Deals auf die finanzielle Performance von RWE werden nach den Meilensteinen im Sommer 2026 und dem anstehenden Geschäftsbericht deutlicher werden.