S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach steht 18 Monate still – was Pendler jetzt wissen müssen

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Ein altes Schwarz-Weiß-Foto einer Eisenbahnschiene mit Gebäuden im Hintergrund, das einen Text auf der rechten Seite mit der Aufschrift "Merkelbach & Co. Amsterdam" und verstreute hölzerne Objekte im Vordergrund zeigt.Ehrentraud Zirme

S11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach steht 18 Monate still – was Pendler jetzt wissen müssen

Pendler auf der S11 zwischen Bergisch Gladbach und Köln müssen ab Ende 2030 mit massiven Einschränkungen rechnen. Die S-Bahn-Verbindung wird voraussichtlich für bis zu 18 Monate komplett eingestellt – vermutlich wegen des lange geforderten Baus einer zweiten Gleis. Anwohner setzen sich bereits seit 15 Jahren für diese Erweiterung ein.

Erste Teil-Sperrungen beginnen jedoch schon früher: 2026 und 2027 stehen Brückenbauarbeiten und Netzmodernisierungen an, die zu vorübergehenden Unterbrechungen führen. Diese Maßnahmen sind unabhängig vom großen Ausbauprojekt.

Die vollständige Einstellung des S-Bahn-Betriebs ist vom vierten Quartal 2030 bis zum ersten Quartal 2032 geplant. Bürgermeisterstellvertreter Ragnar Migenda deutete an, dass dieser Zeitrahmen mit den Plänen für das zweite Gleis übereinstimmt. Auch der Bahnhof Bergisch Gladbach wird ausgebaut und erhält zusätzliche Bahnsteige, um künftig einen zuverlässigen 10-Minuten-Takt zu ermöglichen.

Während der Sperrung wird die Deutsche Bahn Ersatzbusse einsetzen, zusätzliche Regionalzüge auf Ausweichstrecken anbieten und in Kooperation mit der KVB Bus- und Straßenbahnverbindungen verstärken. Trotz dieser Maßnahmen wird die langfristige Unterbrechung für Berufspendler eine erhebliche Belastung darstellen.

Wann das Projekt abgeschlossen sein und der reguläre S-Bahn-Betrieb wiederaufgenommen wird, steht noch nicht fest.

Die 18-monatige Vollsperrung wird die Geduld der Fahrgäste auf die Probe stellen, die bereits jahrelang auf Verbesserungen warten. Nach Fertigstellung sollen das zweite Gleis und der ausgebauten Bahnhof jedoch schnellere und häufigere Verbindungen ermöglichen. Bis dahin bleibt Pendlern nichts anderes übrig, als auf Alternativen auszuweichen.

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