Sabotage an Bahnsignalkabeln in Gelsenkirchen: 50.000 Euro Schaden und Verkehrschaos
Eva-Maria TrübSabotage an Bahnsignalkabeln in Gelsenkirchen: 50.000 Euro Schaden und Verkehrschaos
Die Bundespolizei hat nach einem Diebstahl und der Beschädigung von Bahnsignalkabeln in Gelsenkirchen durch unbekannte Täter Ermittlungen eingeleitet. Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Bahnverkehr; die Reparaturkosten werden auf etwa 50.000 Euro geschätzt. Die Behörden stufen die Tat als schweren Diebstahl, Sachbeschädigung und Störung öffentlicher Betriebe ein.
Der Angriff ereignete sich an einem Bahnübergang an der Hüttweg-Straße, wo 15 Meter kritisches Signalkabel aus einer Güterbahnstrecke durchtrennt und entwendet wurden. Durch die Sabotage musste der betroffene Streckenabschnitt sofort gesperrt werden, was zu einem Stillstand des Zugverkehrs in der Region führte.
Die Polizei warnt eindringlich vor den extremen Gefahren, die mit Manipulationen an der Bahninfrastruktur verbunden sind. Stromführende Komponenten und Oberleitungen stehen unter bis zu 15.000 Volt Spannung und bergen tödliche Risiken für jeden in der Nähe der Gleise.
Zeugen oder Personen mit Hinweisen werden aufgefordert, sich bei der Bundespolizei zu melden. Informationen können über die kostenlose Hotline unter 0800 6 888 000 oder direkt bei den Ermittlern unter 0231 562247-0 gegeben werden.
Durch den Diebstahl der Kabel bleibt ein Abschnitt des Güterverkehrsnetzes bis zur Fertigstellung der Reparaturen außer Betrieb. Die Behörden suchen weiterhin nach den Verantwortlichen und betonen die lebensbedrohlichen Folgen solcher Handlungen. Die finanziellen Schäden belaufen sich derzeit auf etwa 50.000 Euro.






