04 February 2026, 18:45

Schlotterbeck fordert BVB-Meisterschaft – doch der FC Bayern bleibt ungeschlagen

Eine Gruppe junger Menschen in Fußballtrikots steht auf einem Fußballfeld und klatscht feiernd mit einer "Ligue 1"-Tafel im Hintergrund.

Schlotterbeck fordert BVB-Meisterschaft – doch der FC Bayern bleibt ungeschlagen

Borussia Dortmunds Verteidiger Nico Schlotterbeck hat offen bekannt, in dieser Saison die Meisterschaft in der Bundesliga gewinnen zu wollen. Seine selbstbewusste Ansage stößt beim Club-Berater Matthias Sammer auf Zustimmung, der eine solche Einstellung als entscheidend für den Erfolg ansieht. Doch mit dem FC Bayern München an der Tabellenspitze bleibt die Herausforderung für Dortmund enorm.

Schlotterbecks Entschlossenheit, um den Titel mitzukämpfen, passt zur Tradition des BVB, der für seinen Kampfgeist bekannt ist. Seine Äußerungen finden besonders bei Sammer Anklang – der ehemalige Dortmund-Trainer führte die Mannschaft einst selbst zu Meisterehren. Sammer hat deutlich gemacht, dass er den Verteidiger an seinen Worten messen werde und von ihm erwartet, seine Ambitionen auch mit Leistungen auf dem Platz zu untermauern.

Aktuell liegt Dortmund sechs Punkte hinter dem Spitzenreiter. Die Hoffnungen, den Rückstand aufzuhalten, hängen in den kommenden Wochen auch von den Ergebnissen des FC Bayern ab. Trotz des Abstands unterstützt Sammer Schlotterbecks Haltung, da sie die Mentalität widerspiegle, die nötig sei, um um Titel zu kämpfen.

Die Vorherrschaft des FC Bayern im deutschen Fußball ist unbestritten. Der Verein hat bis 2025 bereits 33 Bundesliga-Meisterschaften gewonnen – mehr als die Hälfte aller Titel seit Gründung der Liga. Auch Sammer räumt die anhaltende Stärke der Münchner ein, was Dortmunds Aufgabe zusätzlich erschwert.

Schlotterbecks Erklärung setzt ein klares Ziel für den BVB im Rennen um den Titel. Sammers Rückendeckung verleiht den Worten des Verteidigers Gewicht, doch nun muss die Mannschaft ihre Ansprüchen in Taten umsetzen. Mit sechs Punkten Rückstand bleibt die Meisterschaft noch offen – vorausgesetzt, der FC Bayern strauchelt und Dortmund nutzt seine Chancen konsequent.