20 April 2026, 22:17

Schockanrufe: Wie Betrüger gezielt ältere Menschen um ihr Geld bringen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen kosten Familien hunderte Dollar monatlich.

Schockanrufe: Wie Betrüger gezielt ältere Menschen um ihr Geld bringen

Betrüger setzen zunehmend auf Schockanrufe, um Opfer um Geld oder Wertsachen zu prellen – besonders ältere Menschen sind das Ziel. Die Kriminellen geben sich dabei oft als Polizisten oder Beamte aus. In einem Fall wurde eine Frau aus Bielefeld innerhalb von nur drei Jahren gleich zweimal von denselben Betrügern kontaktiert.

Typischerweise beginnt der Betrug mit einem Anruf von einer unbekannten Nummer. Die Täter behaupten etwa, ein Familienmitglied habe einen Unfall gehabt, oder erfinden eine andere dringende Notsituation. Ihr Ziel: Panik schüren und die Opfer unter Druck setzen, damit diese schnell handeln.

Häufig nutzen die Betrüger altersbedingte Verwirrung aus und setzen auf emotionale Manipulation. Sie fordern Bargeld, Schmuck oder persönliche Daten. Die Bielefelderin erhielt solche Anrufe sowohl 2022 als auch 2025 – ein Beispiel für die Hartnäckigkeit der Kriminellen.

Die Polizei warnt, dass Betrüger ihre Opfer wiederholt ins Visier nehmen, auch wenn manche Versuche scheitern. Die Behörden raten, sofort aufzulegen, wenn ein unbekannter Anrufer sich als Amtsperson ausgibt und nach Geld fragt. Zudem sollte man mit älteren Angehörigen und Nachbarn über diese Maschen sprechen, um sie zu sensibilisieren.

Das Risiko durch Schockanrufe bleibt hoch, besonders für ältere Menschen. Die Polizei ruft zur Wachsamkeit auf und empfiehlt, verdächtige Anfragen stets zu überprüfen. Weitere Tipps zum Schutz vor Betrug gibt es auf offiziellen Seiten der deutschen Polizei, etwa unter polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/schockanrufe/.

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