Schornsteinfeger und Politik diskutieren Klimaschutz bei Münsteraner Glücksgang-Feier
Ladislaus DowergSchornsteinfeger und Politik diskutieren Klimaschutz bei Münsteraner Glücksgang-Feier
„Glücksgang“-Feier in Münster: Schornsteinfeger und Regionalpolitik im Dialog über Klimaschutz und Energiewende
Bei der traditionellen Glücksgang-Feier trafen sich kürzlich Schornsteinfeger und Vertreter aus Politik und Verwaltung in Münster. Die Veranstaltung rückte die Bedeutung des Handwerks für den Klimaschutz und die öffentliche Sicherheit in den Fokus. Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle Herausforderungen – von der Energiewende bis hin zum wachsenden Bedarf an Beratungsleistungen.
In Nordrhein-Westfalen übernehmen die bezirksbeauftragten Schornsteinfeger gesetzlich festgelegte Aufgaben: Sie prüfen Heizungsanlagen, führen amtliche Register und genehmigen Bauvorhaben. Ihre Arbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von CO₂-Emissionen und ist damit ein zentraler Baustein der Klimapolitik.
Der Regierungsbezirk Münster ist in 231 Kehrbezirke unterteilt, die jeweils für sieben Jahre vergeben werden. Die Zuständigkeiten werden von der Bezirksregierung koordiniert, um eine flächendeckende Versorgung zu gewährleisten. Bei der Feier tauschten sich Regierungspräsident Andreas Marschan und Zunftmeister der Münsteraner Schornsteinfeger-Innung über Möglichkeiten aus, die Zusammenarbeit weiter zu stärken.
Energieeffizienz und Bürgerberatung standen besonders im Fokus. Angesichts neuer Heizungsvorschriften steigt die Nachfrage nach fachkundiger Unterstützung – sowohl bei Privathaushalten als auch in Unternehmen. Die Veranstaltung unterstrich, dass sich das Aufgabenfeld der Schornsteinfeger längst über die klassischen Tätigkeiten hinaus erweitert hat.
Die Feier machte deutlich: Schornsteinfeger bleiben unverzichtbar – für Sicherheit wie für den Umweltschutz. Ihre Kontrollen und Beratungen werden angesichts sich wandelnder Energiepolitiken weiter an Bedeutung gewinnen. Bezirksregierung und Innung wollen auch künftig eng zusammenarbeiten, um die Branche auf kommende Herausforderungen vorzubereiten.






