29 December 2025, 12:12

Silvester-Feuerwerk boomt: Lager leeren sich vor dem Jahreswechsel

Ein Geschäft mit Fahrrädern, einem Pfahl und einem Feuerlöscher davor.

Silvester-Feuerwerk boomt: Lager leeren sich vor dem Jahreswechsel

Silvester steht wieder vor der Tür – und mit ihm ein Feuerwerk-Boom in ganz Deutschland

Trotz anhaltender Diskussionen über mögliche Verbote bleibt die Nachfrage nach Böllern und Raketen ungebrochen. In Grevenbroich ist ein Lager bereits jetzt kurz davor, komplett ausverkauft zu sein – noch bevor die Feierlichkeiten überhaupt beginnen.

Im Pyroteam-Lager an der Nordstraße in Grevenbroich-Mitte stapeln sich die Feuerwerkskörper: Raketen, Böller und Batteriefeuerwerke füllen neun große blaue Frachtcontainer. Sascha Krumbach, der seit fast 20 Jahren Pyrotechnik verkauft, rechnet damit, dass bis Mittag am Silvestertag alles weg sein wird. Sein Sortiment ist in diesem Jahr sogar noch größer als im Vorjahr – ein Zeichen für das anhaltende Wachstum der Branche.

Für viele gehört das Feuerwerk zum Höhepunkt der Nacht. Die zwölfjährige Celine aus Viersen feiert an Silvester Geburtstag und freut sich auf ein spektakuläres Schauspiel. Ihr Stiefvater Dennis hat dafür rund 500 Euro investiert. Peter Beuth, ein langjähriger Feuerwerksfan, gibt jährlich bis zu 1.500 Euro aus – besonders Batteriefeuerwerke schätzt er wegen ihrer einfachen Handhabung. Janine aus Düsseldorf begeistert sich vor allem für die optischen Effekte, insbesondere den „goldenen Regen“. Trotz Forderungen nach Einschränkungen brummt die Branche: Die Umsätze könnten in dieser Saison die 200-Millionen-Euro-Marke überschreiten. Pyroteam wird seine Kunden bis in die frühen Stunden des Silvestertags beliefern, damit niemand auf das Spektakel verzichten muss.

Der Feuerwerkshandel zeigt keine Anzeichen einer Abschwächung. Lager wie das von Pyroteam sind prall gefüllt und bereit für die heiße Phase vor dem Jahreswechsel. Wenn Familien und Enthusiasten sich auf Mitternacht vorbereiten, werden die Himmel wieder in Farbe und Lärm getaucht. Die starken Verkaufszahlen beweisen: Die Tradition bleibt – zumindest vorerst – so beliebt wie eh und je.