01 February 2026, 10:24

Solingen diskutiert: Wie unabhängige Wohlfahrtsdienste die Region Bergisches Städtedreieck stärken

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße und hält ein Banner mit der Aufschrift "Solidarität und Feminismus", mit parkenden Fahrzeugen und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Solingen diskutiert: Wie unabhängige Wohlfahrtsdienste die Region Bergisches Städtedreieck stärken

Veranstaltung in Solingen: Wirtschaftliche Bedeutung unabhängiger Wohlfahrtsdienste im Fokus

Eine kürzliche Veranstaltung in Solingen brachte Schlüsselpersonen aus Politik und Wohlfahrtsorganisationen zusammen, um über die wirtschaftliche Rolle unabhängiger Sozialdienste zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand die Region Bergisches Städtedreieck, wo eine aktuelle Studie die Bedeutung des Sektors unterstrich. Lokale Führungskräfte und Vertreter nahmen teil, um auf die Herausforderungen und Leistungen von Beschäftigten im Sozialbereich aufmerksam zu machen.

Die Veranstaltung begann mit einer Begrüßung durch Dorothee Daun, Vorsitzende des Solinger Kreisverbandes. Anschließend hielt Ioanna Zacharaki, zweite stellvertretende Bürgermeisterin Solingens, eine Rede im Namen von Bürgermeister Daniel Flemm und gab damit den Ton für die folgenden Diskussionen vor.

Dr. Marc Herbrand präsentierte Erkenntnisse aus einer Studie zur wirtschaftlichen Wirkung unabhängiger Wohlfahrtsorganisationen im Bergischen Städtedreieck. Die Untersuchung betonte die hohe Zahl an Beschäftigten im Sozialsektor, die bei Mitgliedern der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege tätig sind. Gleichzeitig wurde jedoch ein Mangel an öffentlichen Daten zu Beschäftigungstrends in der Region für den Zeitraum 2021 bis 2025 festgestellt.

Anwesend waren Vertreter aus Landes- und Kommunalpolitik, darunter Josef Neumann, Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen. Der Paritätische Wohlfahrtsverband und seine Partner hoben die Notwendigkeit von Chancengleichheit, hohen Standards in der Sozialarbeit sowie verlässlicher staatlicher Förderung hervor, um die Dienstleistungen aufrechterhalten zu können.

Zum Abschluss wurde den lokalen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern für ihr Engagement und ihre Arbeit in der Gemeinschaft gedankt.

Die Diskussionen machten die zentrale Rolle unabhängiger Wohlfahrtsdienste im Bergischen Städtedreieck deutlich. Die Veranstalter forderten stabile Finanzierung, um die Arbeit dieser Einrichtungen langfristig zu sichern. Die Studienergebnisse und die Anwesenheit von Politikvertretern unterstrichen die Bedeutung des Sektors für die Region.