30 April 2026, 16:40

Solingen eröffnet Max-Leven-Zentrum als Ort der Erinnerung und Aufklärung

Große hölzerne Tür vor einem steinernen Gebäude mit einem Glasfenster darüber, auf dem likely eine Inschrift für ein Holocaust-Mahnmal zu sehen ist.

Solingen eröffnet Max-Leven-Zentrum als Ort der Erinnerung und Aufklärung

Neues Max-Leven-Zentrum in Solingen eröffnet – Ort des Gedenkens und der Aufklärung

In Solingen hat ein neues Zentrum zur Erinnerung an Max Leven seine Türen geöffnet. Das Max-Leven-Zentrum wurde am Dienstag, dem 1. November 2022, in einer feierlichen Zeremonie mit Vertretern aus Kommunalpolitik und Bund offiziell eingeweiht. Es soll künftig als Raum der Erinnerung, der Bildung und der öffentlichen Auseinandersetzung mit Verfolgung und Widerstand dienen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Zentrum befindet sich im ehemaligen Gebäude der Solinger Stadtsparkasse in der Max-Leven-Allee. Die Dauerausstellung widmet sich dem Leben von Max Leven, einem jüdischen Mann, der 1882 in Diedenhofen (Thionville) geboren wurde und sich 1916 in Solingen niederließ. Am 10. November 1938 ermordeten Nationalsozialisten ihn während des Novemberpogroms in seinem eigenen Zuhause.

Das Projekt würdigt zudem weitere Persönlichkeiten wie Änne Wagner, die sich gegen Unterdrückung stellten. Unterstützt wurde die Einrichtung unter anderem von der Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen. An der Eröffnung nahmen Oberbürgermeister Tim Kurzbach sowie Vertreter der Landesregierung teil.

Das Zentrum möchte den Stimmen derer Gehör verschaffen, die durch Gewalt zum Schweigen gebracht wurden. Erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich ist es am Sonntag, dem 2. November 2022, von 11:00 bis 17:00 Uhr.

Das Max-Leven-Zentrum versteht sich als Lern- und Reflexionsort. Besucher können sich mit den Ausstellungen auseinandersetzen und Geschichten von Verfolgung und Mut nachgehen. Die Einrichtung wird langfristig als Plattform für politische Bildung und gesellschaftlichen Dialog dienen.

Quelle