Solingen plant neue Schwimmbäder für Familien und Therapieangebote bis Februar
Ladislaus DowergSolingen plant neue Schwimmbäder für Familien und Therapieangebote bis Februar
Die CDU-Fraktion in Solingen hat einen Plan zur Modernisierung der städtischen Schwimmbäder vorgelegt. Im Mittelpunkt stehen zwei zentrale Projekte: ein neues, eigenständiges Schwimmbad am Weyersberg sowie ein Therapiebecken im Familienbad Vogelsang. Bei einer Genehmigung würden die Maßnahmen das Angebot für Rehabilitation, Schulschwimmunterricht und Freizeitaktivitäten für Familien im Februar deutlich erweitern.
In einem gemeinsamen Antrag fordert die Fraktion die Stadtverwaltung auf, Fördermittel aus dem nordrhein-westfälischen "Sportmilliarden"-Programm zu beantragen. Das Landesprogramm unterstützt den Ausbau der Sportinfrastruktur, und Solingens Bewerbung soll sich auf die neuen Schwimmbadprojekte konzentrieren. Den ersten Schritt bildet eine Beratung im Sportausschuss am 10. Februar, in der über den Beitritt zum Förderprogramm entschieden wird.
Falls der Antrag weiterverfolgt wird, kommt er am 5. März vor den Stadtrat. Die CDU betont die langfristigen Vorteile, darunter bessere Zugänge für Kinder, Familien und Menschen mit gesundheitlichem Förderbedarf. Zudem schlägt die Partei kleinere Ergänzungen wie Rutschen oder zusätzliche Freizeitelemente vor, um besonders jüngere Besucher anzusprechen.
Martin Röhrig, sportpolitischer Sprecher der CDU, nannte drei zentrale Ziele: die Erweiterung der Wasserflächen, die Gewährleistung von Schwimmkursen für jedes Kind sowie die Umsetzung des Therapiebeckens im Vogelsangbad. Bisher liegen keine öffentlichen Daten zur Nutzung der Therapieangebote in den vergangenen fünf Jahren oder zu konkreten Gesundheitsleistungen vor. Das neue Becken soll diese Lücke schließen, indem es Rehabilitation, inklusiven Sport und zusätzliche Schulschwimmunterricht ermöglicht.
Die CDU argumentiert, dass die Aufwertungen die Sport- und Freizeitinfrastruktur Solingens nachhaltig stärken würden. Gleichzeitig solle die Stadt für Einwohner und Gäste attraktiver werden.
Der nächste Schritt ist die Sitzung des Sportausschusses am 10. Februar. Die endgültige Entscheidung über die Teilnahme am Förderprogramm fällt dann im Stadtrat am 5. März. Bei Erfolg könnten die Projekte mehr Schwimmgelegenheiten schaffen, die Reha-Angebote verbessern und die Kapazitäten für den Schulunterricht ausbauen.