Solingen revolutioniert Mittagsbetreuung an Grundschulen ab 2026
Eva-Maria TrübSolingen revolutioniert Mittagsbetreuung an Grundschulen ab 2026
Solingen reformiert ab 1. August 2026 sein Mittagsbetreuungsprogramm für Grundschulen
Die Stadt Solingen wird zum 1. August 2026 ihr Mittagsbetreuungsangebot für Grundschulkinder grundlegend umgestalten. Die Neuerungen sehen eine verlängerte Betreuung bis 14:00 Uhr vor – inklusive zusätzlicher Ferienbetreuung. Damit löst Bürgermeister Daniel Flemm (CDU) ein zentrales Wahlversprechen ein.
Das neue System wandelt 22 bestehende Mittagsgruppen in ein erweitertes Betreuungsmodell um. Eltern profitieren von planbareren Abläufen, was ihnen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie erleichtern soll. Zudem führt die Stadt eine Ferienbetreuung als Teil des Pakets ein.
In einer Pilotphase wird das Programm zunächst an drei Schulen getestet. An diesen Standorten können Eltern an zwei Nachmittagen pro Woche eine Nachmittagsbetreuung bis 15:00 Uhr wählen. Die Verantwortlichen werden den Versuch genau evaluieren, bevor über eine städtweite Ausweitung entschieden wird.
Die CDU-Fraktion im Stadtrat begrüßt den Schritt. Simone Lammert, bildungspolitische Sprecherin der Partei, nannte die Reform einen "wichtigen Baustein für eine nachhaltige Familienförderung". Sie betonte, dass damit gezeigt werde, dass Wahlversprechen eingehalten werden.
Der Startschuss für die Reform fällt im August 2026 – zunächst mit der Pilotphase an ausgewählten Schulen. Bei Erfolg könnte das erweiterte Betreuungsmodell später auf alle Grundschulen in Solingen ausgeweitet werden. Ziel der Änderungen ist es, berufstätigen Eltern mehr Flexibilität und Verlässlichkeit bei der Kinderbetreuung zu bieten.






