14 January 2026, 14:32

Solingen verzeichnet leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 8,5 Prozent

Ein Graph auf Papier mit dem Text "Arbeitslosengeldanträge sinken", der einen abnehmenden Trend bei Arbeitslosengeldanträgen in den USA zeigt.

Solingen verzeichnet leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit auf 8,5 Prozent

Arbeitslosigkeit in Solingen steigt leicht auf 8,5 Prozent im Dezember 2025

Die neuesten Zahlen der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal zeigen einen Anstieg um 1,8 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat November. Im gesamten Bergischen Städtedreieck liegt die Arbeitslosenquote dagegen weiterhin höher – bei 9,6 Prozent.

Laut Arbeitsagentur waren in Solingen im vergangenen Monat 7.485 Menschen ohne Job gemeldet. Davon registrierten sich 1.100 neu als arbeitslos, darunter 411, die gerade erst ihre vorherige Beschäftigung verloren hatten. Dieser Trend deutet darauf hin, dass immer mehr Menschen Schwierigkeiten haben, nach einem Jobverlust schnell wieder in den Arbeitsmarkt einzusteigen.

Im Jahresvergleich stieg die Langzeitarbeitslosigkeit in Solingen um 238 Personen auf insgesamt 3.505. Dennoch fanden im selben Zeitraum 1.261 Menschen eine neue Stelle. Die von Nathalie Schöndorf geleitete Agentur betonte, dass der regionale Arbeitsmarkt zwar stabil bleibe, einige Arbeitnehmer jedoch längere Phasen ohne Beschäftigung durchlaufen müssten. Im gesamten Bergischen Städtedreieck – zu dem Solingen, Wuppertal und Remscheid gehören – liegt die Arbeitslosenquote bei 9,6 Prozent, was 32.188 gemeldeten Arbeitslosen in der Dreistädteregion entspricht. In Wuppertal blieb die Quote unverändert bei 8,3 Prozent, ohne nennenswerte Veränderungen in den letzten Monaten.

Die aktuellen Daten zeigen einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit in Solingen, insbesondere bei denen, die sich im Übergang zwischen zwei Jobs befinden. Mit 3.505 Langzeitarbeitslosen und insgesamt 7.485 Arbeitssuchenden steht die Stadt weiterhin vor Herausforderungen. Die gesamte Region verzeichnet hingegen trotz dieser Schwankungen einen stabilen Arbeitsmarkt.