03 February 2026, 23:07

Step-Zentrum wird für 6,9 Millionen Euro zum inklusiven Jugendtreff umgebaut

Ein altes Buch mit einer Zeichnung eines Gebäudes auf dem Cover, das detaillierte Pläne und Text zum Aufbau des Gebäudes enthält.

Step-Zentrum wird für 6,9 Millionen Euro zum inklusiven Jugendtreff umgebaut

Das Step-Jugend- und Gemeinschaftszentrum in der Stepgesstraße steht vor einer umfassenden Modernisierung für 6,9 Millionen Euro. Das 45 Jahre alte Gebäude wird zu einem modernen, barrierefreien Treffpunkt für Kinder und Jugendliche umgebaut. Die Arbeiten haben bereits begonnen: Die Einrichtung ist geräumt, und Baustellenzäune stehen.

Die Stadt finanziert das Projekt mit 6,9 Millionen Euro, wobei 80 Prozent der Kosten durch Landes- und Bundeszuschüsse gedeckt werden. Eine zentrale Neuerung ist ein neuer Eingang zum Sonnenhausplatz, der die Anbindung des Zentrums an das umliegende Viertel verbessert.

Im Inneren wird das Erdgeschoss erweitert: Ein größeres Foyer, eine modernisierte Bühne und eine neue Küche entstehen. Hinzu kommt ein Kunst- und Aktivitätsraum, der mehr Platz für kreative Projekte bietet. Im Untergeschoss entsteht eine neu gestaltete Freifläche mit Spielbereich und einem Sonnensegel als Schattenspender.

Der Mehrzwecksaal im Obergeschoss wird flexibler für Veranstaltungen nutzbar, während eine neue Boulderwand Bewegungsmöglichkeiten schafft. Auf dem Dachboden entstehen eine Medienlounge und eine Chill-out-Zone für unterschiedliche Interessen. Im Keller findet das partizipative Jugendkulturprojekt JuLooX seinen Platz.

Barrierefreiheit steht im Mittelpunkt: Behindertengerechte Toiletten, Plattformlifte und ein neuer Aufzugsturm sorgen dafür, dass das gesamte Gebäude für alle zugänglich ist.

Das Zentrum wurde 1981 als Jukomm (Jugendkommunikationszentrum) gegründet und konzentrierte sich zunächst auf Printmedien wie Flyer und Zeitungen. Im Laufe der Zeit erweiterte es sein Angebot um digitale Formate – von Social-Media-Kampagnen über Videoproduktion bis hin zu Workshops zu Digitalisierung, Inklusion und Partizipation. Ab 2026 richten sich die Programme an eine breitere Zielgruppe: von Jugendlichen über junge Erwachsene bis hin zu benachteiligten Gruppen.

Die Sanierung verwandelt das Step in einen modernen, inklusiven Ort für junge Menschen. Mit verbesserten Räumlichkeiten, besserer Barrierefreiheit und einer stärkeren Verbindung zur Stadt wird das Zentrum als lebendiger Gemeinschaftsort neu eröffnet. Die Bauarbeiten laufen – die Fertigstellung ist in den kommenden Jahren geplant.