07 January 2026, 12:49

Sternsinger in Dormagen: Segen und Kampf gegen Kinderarbeit an Epiphanie

Drei Jungen sitzen auf Stühlen und spielen Musikinstrumente im Freien, mit einer geschlossenen Tür und einem Blumentopf mit einer Pflanze im Hintergrund.

Sternsinger in Dormagen: Segen und Kampf gegen Kinderarbeit an Epiphanie

Dormagen feiert Epiphaniasfest mit Besuch der Sternsinger – Segen und Einsatz für benachteiligte Kinder

Mit einem Besuch der Sternsinger hat Dormagen das Fest Epiphanie begangen: Die jungen Engagierten brachten Segen und setzten sich für Kinder in Not ein. Als Heilige Drei Könige verkleidet, trafen die freiwilligen Helferinnen und Helfer im Rathaus ein, um den Anlass mit einer traditionellen Zeremonie zu begehen. Ihre diesjährige Kampagne steht unter dem Motto „Schule statt Fabriken – Sternsingen statt Kinderarbeit“ und rückt den Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit in den Fokus.

Bürgermeister Erik Lierenfeld begrüßte die Gruppe – Anton, Emma, Greta, Friederike und Lucas – am Eingang des neuen Rathauses. Die Kinder schrieben den Segen „Christus Mansionem Benedicat“ (Christus segne dieses Haus) über den Türsturz und sammelten Spenden für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Lierenfeld dankte ihnen für ihr Engagement und betonte, wie sehr ihre Arbeit im Einklang mit Dormagens Status als kinderfreundliche Kommune seit 2020 stehe.

Der Besuch fiel zusammen mit der Eröffnung eines „Pfades der Kinderrechte“ im Spielpark am Beethovenpark – ein Lernpfad, der die kontinuierliche Zusammenarbeit der Stadt mit jungen Bürgerinnen und Bürgern widerspiegelt, um lokale Politik an ihren Bedürfnissen auszurichten. Bundesweit sind rund 300.000 Sternsinger an der Aktion beteiligt, klopfen an Türen, sensibilisieren für das Thema und sammeln Geld. Die diesjährige Konzentration auf die Beendigung ausbeuterischer Kinderarbeit verleiht ihrer Mission besondere Dringlichkeit. Die Aktivitäten der Gruppe in Dormagen verbinden dabei Tradition mit dem Einsatz für eine sichere Zukunft der Kinder.

Die Sternsinger hinterließen in Dormagen bleibende Spuren: Das Rathaus trägt nun ihren Segen. Ihre Kampagne wächst weiter – sie unterstützt schutzbedürftige Kinder und setzt sich für Bildung statt Ausbeutung ein. Der neue Lernpfad und die kinderfreundliche Ausrichtung der Stadt unterstreichen diese Botschaft von Fürsorge und Teilhabe.