Sternsinger kämpfen 2024 gegen Kinderarbeit mit Liedern und Spendenaktionen
Swantje WeinhageSternsinger kämpfen 2024 gegen Kinderarbeit mit Liedern und Spendenaktionen
Aktion Deutschlandticket 2024: Kinder singen in ganz Deutschland für Bildung statt Ausbeutung
In ganz Deutschland sind Kinder als Sternsinger unterwegs – die diesjährige Aktion steht unter dem Motto „Schule statt Fabriken – Sternsinger gegen Kinderarbeit“ und setzt ein Zeichen für das Recht jedes Kindes auf Bildung. Den Auftakt machte Dülmen mit einer feierlichen Segenszeremonie, bevor die Kampagne bundesweit an Fahrt aufnimmt.
Die Sternsingeraktion zu Epiphanie ist die größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Organisiert vom Kolpingwerk, hat sie seit 1959 über 1,4 Milliarden Euro gesammelt. Jährlich beteiligen sich rund 300.000 junge Sängerinnen und Sänger, die in bunten Kostümen von Haus zu Haus ziehen und Spenden sammeln.
Traditionell beginnt die Aktion am 6. Januar, dem Dreikönigstag. Doch in Dülmen machten die Kinder bereits früher den Anfang – gemeinsam mit tausenden anderen, die seit Freitagmorgen unterwegs sind. Für ihre Lieder erhalten sie Süßigkeiten, während die gesammelten Gelder Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützen. Allein im Bistum Münster kamen die Sternsinger im vergangenen Jahr auf fast 3,7 Millionen Euro. Die Initiative verbindet karitatives Engagement mit festlicher Tradition und gibt Kindern die Möglichkeit, anderen zu helfen und gleichzeitig ein fröhliches Brauchtum zu pflegen.
Die Kampagne 2024 rückt besonders die Bekämpfung von Kinderarbeit in den Fokus und fordert besseren Zugang zu Schulbildung weltweit. Mit jahrzehntelanger Erfolgsbilanz wächst die Sternsingerbewegung weiter – und vereint junge Stimmen für eine gerechtere Zukunft. Auch in diesem Jahr fließen die Spenden in Bildungs- und Sozialprojekte auf der ganzen Welt.