Strack-Zimmermann und Kubicki wollen FDP mit Doppelspitze retten
Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat signalisiert, dass sie bereit ist, gemeinsam mit Wolfgang Kubicki als Duo für den Parteivorsitz zu kandidieren. Dieser Schritt erfolgt nach dem enttäuschenden Abschneiden der Partei bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg 2026, wo ihre Unterstützung dramatisch von 10,5 auf nur noch 4,4 Prozent einbrach. Zudem schlug sie den FDP-Stellvertreter Henning Höne als weiteren möglichen Partner vor, um die politische Ausrichtung der Partei neu zu gestalten.
Der Niedergang der FDP in Baden-Württemberg führte dazu, dass die Partei alle 18 Mandate im Landtag verlor, da sie an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterte. Umfragen vor der Wahl hatten bereits auf Schwierigkeiten hingewiesen, da die Partei durchgehend unter sechs Prozent lag.
Nach der Wahl sprachen sich Strack-Zimmermann und Kubicki für eine gemeinsame Kandidatur aus. Sie wies Gerüchte über persönliche Spannungen zwischen ihnen zurück und bezeichnete Kubicki als gradlinig, erfahren und in der Partei hoch angesehene Persönlichkeit. Zudem betonte sie, dass ihre unterschiedliche Anziehungskraft auf Wähler die Position der FDP stärken könnte.
Strack-Zimmermann schätzt Henning Höne sehr und lobte ihn als politisch erfahrenen Vertreter einer Generation, die die Zukunft der FDP prägen werde. Sie schlug vor, dass eine Zusammenarbeit zwischen ihr, Kubicki und Höne helfen könnte, das Vertrauen innerhalb der Partei wiederherzustellen.
Die FDP steht nun vor der Herausforderung, ihren Wahleinbruch zu überwinden – insbesondere nach dem Verlust aller Mandate in Baden-Württemberg. Strack-Zimmermanns Vorschlag einer gemeinsamen Kandidatur mit Kubicki oder möglicherweise Höne zeigt den Versuch, verschiedene Flügel der Partei zu einen und das Vertrauen in die politische Richtung der Liberalen zurückzugewinnen.






