SV Bergisch Gladbach 09 kämpft mit Polizei gegen Betrug an Senioren durch Schockanrufe
Swantje WeinhageSV Bergisch Gladbach 09 kämpft mit Polizei gegen Betrug an Senioren durch Schockanrufe
Ein örtlicher Fußballverein geht gemeinsam mit der Polizei gegen Betrug vor, der sich gezielt gegen ältere Bewohner richtet. Die SV Bergisch Gladbach 09 hat sich mit den Behörden des Rheinisch-Bergischen Kreises zusammengeschlossen, um über sogenannte Schockanrufe aufzuklären. Die Initiative entsteht vor dem Hintergrund, dass Betrüger in der Region weiterhin gezielt Senioren mit täuschenden Telefonanrufen ins Visier nehmen.
Die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis verzeichnet fast täglich Versuche, ältere Menschen am Telefon zu täuschen. Dabei setzen die Kriminellen auf Schockanrufe – dringende, Angst einflößende Botschaften –, um ihre Opfer zur Herausgabe von Geld zu bewegen. Trotz dieser anhaltenden Bedrohung ging die Zahl der Betroffenen sowie die Höhe der finanziellen Schäden durch solche Maschen im vergangenen Jahr deutlich zurück.
Um diesen positiven Trend fortzusetzen, kooperiert die Polizei Rhein-Berg nun mit der SV Bergisch Gladbach 09. Der Verein unterstützt eine Plakatkampagne, bei der kürzlich ein Präventionsplakat in der BELKAW Arena ausgehängt wurde. Damit sollen Stadionbesucher über die Gefahren der betrügerischen Anrufe informiert werden.
Die Kampagne fördert zudem Wohnzimmergespräche, bei denen Betroffene ihre Erfahrungen weitergeben, um andere zu sensibilisieren. Ein solches Treffen, organisiert von der Kölner Polizei, findet am Mittwoch, 4. März, von 11:00 bis 12:30 Uhr statt. Die digitale Diskussion widmet sich den Schockanrufen und den psychologischen Manipulationstaktiken der Täter.
Für den Fußballverein ist diese Zusammenarbeit Teil eines größeren Engagements für gesellschaftliche Verantwortung. Der Schutz älterer Menschen vor Betrug hat für die SV Bergisch Gladbach 09 hohe Priorität.
Die Partnerschaft zwischen Polizei und Verein zielt darauf ab, die Fallzahlen weiter zu senken. Durch Aufklärungskampagnen mit Plakaten und öffentlichen Gesprächen hoffen die Verantwortlichen, noch mehr Senioren vor den Betrügern zu bewahren. Die nächste digitale Wohnzimmergesprächsrunde am 4. März bietet Interessierten eine weitere Gelegenheit, sich über die Maschen zu informieren.






