TechVision Fund II sichert über 50 Millionen Euro für innovative Startups in NRW
Eva-Maria TrübTechVision Fund II sichert über 50 Millionen Euro für innovative Startups in NRW
TechVision Fund (TVF) II sammelt über 50 Millionen Euro ein, um wachstumsstarke Technologie-Startups zu fördern
Der TechVision Fund (TVF) II hat Zusagen in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro erhalten, um hochinnovative Technologie-Startups in der Frühphase zu unterstützen. Im Fokus stehen Gründungen in Nordrhein-Westfalen sowie in der Euregio Maas-Rhein. Das Ziel des Fonds ist es, zum führenden Venture-Capital-Geber für Startups in diesen Regionen zu werden.
Bereits jetzt hat der TVF II in mehrere vielversprechende Unternehmen investiert: Die membion GmbH erhielt 5 Millionen Euro für ihre Abwasseraufbereitungstechnologie – gemeinsam mit dem DeepTech & Climate Fonds als Co-Investor. Die IonKraft GmbH sicherte sich 3,5 Millionen Euro für ihre Beschichtungslösungen aus Kunststoff, die die Recyclingfähigkeit verbessern. Die Planted GmbH erhielt 3,8 Millionen Euro für ihre SaaS-Plattform, die sich auf ESG-Monitoring und CO₂-Kompensation spezialisiert hat.
Zu den wichtigsten öffentlichen Förderern des Fonds zählen die NRW.Bank und die Sparkasse Aachen. Auf privater Seite beteiligen sich Technologiegründer wie Erich Borsch (Aixigo) sowie Jürgen und Leo May von der JM Holding. Zudem sammelte die Black Semiconductor GmbH rund 250 Millionen Euro ein – darunter auch Mittel aus dem IPCEI-Programm – für ihre auf Graphen basierende Verbindungshalbleiter-Technologie.
Der TVF II wird bis 2035 aktiv sein und den geförderten Startups langfristige Mentoring-Programme und Fachkompetenz bieten. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf Pre-Seed- und Seed-Phasen-Unternehmen in der Rheinland/NRW-Region sowie im Grenzgebiet Belgien-Niederlande.
Mit den eingeworbenen über 50 Millionen Euro festigt der Fonds seine Position im regionalen Startup-Ökosystem. Durch gezielte Investitionen und langfristige Begleitung sollen junge Unternehmen ihre Innovationen skalieren können. Zu den Unterstützern zählen sowohl öffentliche Institutionen als auch erfahrene Tech-Gründer.
