28 June 2026, 18:19

Thomas Rachel: Vom Stahlverband in die Spitzenpolitik und religiöse Diplomatie

Bundesregierungskommissar für Religions- und Weltanschauungsfreiheit

Thomas Rachel: Vom Stahlverband in die Spitzenpolitik und religiöse Diplomatie

Thomas Rachel blickt auf eine lange und vielseitige Karriere in der deutschen Politik und im öffentlichen Dienst zurück. Seine Tätigkeiten umfassen Engagement in Regierung, religiösen Organisationen und Wirtschaftsverbänden über einen Zeitraum von mehr als drei Jahrzehnten.

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Seine berufliche Laufbahn begann Rachel 1992 als Mitarbeiter des Wirtschaftsvereins Stahl in Düsseldorf, wo er bis 2004 blieb. Noch im selben Jahr zog er in den Deutschen Bundestag ein, dem er seit 1994 ununterbrochen angehört.

Von 2005 bis 2021 wirkte er als Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung. In dieser Zeit übernahm er zudem Verantwortung in religiösen und kulturellen Stiftungen. 2006 wurde er Mitglied im Kuratorium der Leo-Baeck-Stiftung, 2015 trat er dem Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland bei.

Sein politischer Einfluss weitete sich 2021 weiter aus: Er wurde stellvertretendes Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und übernahm die Rolle des Sprechers der CDU/CSU-Fraktion für Kirchen und Religionsgemeinschaften. Zudem schloss er sich dem Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung an.

2024 berief man Rachel in den Stiftungsrat der Hermann-Kunst-Stiftung. Im Mai 2025 wurde er schließlich zum Beauftragten der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit ernannt. Noch im selben Jahr erhielt er ein volles Mandat im Auswärtigen Ausschuss.

Rachels Karriere zeigt ein breites Engagement in den Bereichen Bildung, Religion und internationale Beziehungen. Aktuell ist er Bundestagsabgeordneter, Regierungsbeauftragter und Kuratoriumsmitglied in mehreren Stiftungen.

Quelle