19 February 2026, 17:05

Ulmer Narren stürmen Rathaus und entmachten Oberbürgermeister bis zum Faschingsdienstag 2025

Ein Mann in einem Kostüm steht auf einem dekorierten, beleuchteten Festwagen in einer Stadtparade, im Hintergrund ist ein Gebäude mit Fenstern und Geländern zu sehen.

Ulmer Narren stürmen Rathaus und entmachten Oberbürgermeister bis zum Faschingsdienstag 2025

Die Ulmer Narren haben im Rahmen der jährlichen Fasnetsfeierlichkeiten das Rathaus gestürmt. Oberbürgermeister Martin Ansbacher und Neu-Ulms Bürgermeisterin Katrin Albsteiger machten mit und verkleideten sich als Super Mario und Prinzessin Peach. Trotz ihres spielerischen Widerstands mussten die Amtsträger das Gebäude bis zum Faschingsdienstag 2025 den Narren überlassen.

Die Übernahme begann mit einer Reihe von Herausforderungen für die Stadtlenker. Bürgermeister und Stadträte mussten sich im Limbo-Tanz messen, menschliche Pyramiden bauen und knifflige Fragen der Jecken beantworten. Doch ihre Bemühungen reichten nicht aus, um die Narren aufzuhalten.

Ganz der Tradition entsprechend erklärten die Ulmer Narren offiziell das Rathaus zu ihrem Herrschaftsbereich. Das Gebäude bleibt bis zum Ende der Karnevalszeit unter ihrer scherzhaften Kontrolle. Oberbürgermeister Ansbacher und Bürgermeisterin Albsteiger gaben sich den Festlichkeiten hin, zogen Kostüme an und übergaben symbolisch die Macht.

Das Ereignis markiert ein weiteres Jahr der symbolischen Besetzung durch die Narren. Zwar ist nicht überliefert, wie oft dies in der Geschichte bereits stattfand, doch der Brauch bleibt ein Höhepunkt der Ulmer Fasnet.

Bis zum Faschingsdienstag 2025 bleibt das Rathaus in der Hand der Narren. Die Bürgermeister und Stadträte stellten sich den heiteren Herausforderungen, bevor sie zurücktraten. Die jährliche Tradition bringt weiterhin karnevalistischen Geist in die Ulmer Stadtpolitik.

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