09 February 2026, 00:34

Velbert diskutiert die Zukunft der Ganztagsgrundschule ab 2026

Der Eingang einer Schule mit einem Schild, auf dem "Schule" steht, an der Seite einer Straße, mit einem Bogen, einem Tor, einer Namenstafel, Pflanzen, Bäumen, Strommasten mit Drähten und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Velbert diskutiert die Zukunft der Ganztagsgrundschule ab 2026

Öffentliche Sitzung zur Zukunft der ganztägigen Grundschulbetreuung in Velbert

Diese Woche findet in Velbert eine öffentliche Sitzung zur Zukunft der ganztägigen Betreuung an Grundschulen statt. Der Ausschuss für Schulen, Bildung und Kultur kommt am Donnerstag, den 27. November, um 17:00 Uhr in der Velberter Halle zusammen, um über den gesetzlichen Anspruch auf ganztägige Betreuung ab 2026 zu beraten.

Im Mittelpunkt der Sitzung steht die Einführung der verpflichtenden Ganztagsgrundschule, die für Erstklässler ab August 2026 beginnen soll. Bis zum Schuljahr 2029/30 muss das Programm alle Grundschuljahre umfassen. Der Umsetzungsstand variiert jedoch bundesweit: Schleswig-Holstein hat bereits 890 Millionen Euro für den Ausbau gesichert, während in Niedersachsen schon 75 Prozent der Schulen ein ganztägiges Angebot vorhalten. Auch die ostdeutschen Bundesländer, Hamburg und Berlin sind gut vorbereitet.

In Nordrhein-Westfalen gibt es hingegen rechtliche Auseinandersetzungen, da Kommunen mit Klagen drohen, weil die Finanzierung für 150.000 neue Plätze unklar ist. Bayern und andere westdeutsche Länder kämpfen mit Personal-, Raum- und Finanzierungsengpässen.

Die vollständige Tagesordnung und die Beratungsunterlagen sind über das Ratsinformationssystem online abrufbar. Bürgerinnen und Bürger können an der öffentlichen Sitzung persönlich in der Velberter Halle (Thomasstraße 1) teilnehmen.

In der Veranstaltung werden zentrale Herausforderungen vor dem Stichtag 2026 thematisiert. Die getroffenen Entscheidungen könnten beeinflussen, wie Schulen, Kommunen und Bundesländer die Expansion bewältigen. Die Teilnahme ist für alle Interessierten offen; die Unterlagen bleiben über die Website der Stadt einsehbar.