Verkehrskontrolle in Gladbach deckt lebensgefährliches Auto mit 13 Mängeln auf
Ehrentraud ZirmeVerkehrskontrolle in Gladbach deckt lebensgefährliches Auto mit 13 Mängeln auf
Routine-Kontrolle in Gladbach führt zu schweren Vorwürfen nach Entdeckung eines verkehrsuntauglichen Fahrzeugs
Eine alltägliche Verkehrskontrolle in Gladbach nahm eine unerwartete Wendung, als die Polizei ein Fahrzeug mit zahlreichen schweren Mängeln entdeckte. Der 38-jährige Fahrer war zunächst wegen der Nutzung eines Handys am Steuer angehalten worden. Doch bei der anschließenden Überprüfung des Wagens kamen weitaus gravierendere Probleme ans Licht.
Der Vorfall begann, als Beamte den Fahrer beim Telefonieren während der Fahrt beobachteten. Bei der Kontrolle stellten sie schwerwiegende Defekte am Bremssystem des Fahrzeugs fest – insbesondere an der Hinterachse. Eine umfassende Untersuchung förderte später insgesamt 13 Mängel zutage, die sämtlich so gravierend waren, dass der Wagen als nicht verkehrssicher eingestuft und sofort stillgelegt wurde.
Das Fahrzeug erhielt ein sofortiges Fahrverbot für den öffentlichen Verkehr. Sowohl der Fahrer als auch der Halter müssen sich nun wegen Verstößen gegen die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) verantworten. Wie viele weitere Fahrzeuge in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr wegen ähnlicher Sicherheitsmängel aus dem Verkehr gezogen wurden, teilten die Behörden nicht mit.
Der Wagen bleibt vorerst außer Betrieb, während die rechtlichen Schritte laufen. Der Fall unterstreicht die Gefahren, die von schlecht gewarteten Fahrzeugen im Straßenverkehr ausgehen. Die Verfahren gegen Fahrer und Halter werden gemäß den geltenden Verkehrsregeln fortgeführt.






