19 March 2026, 14:28

Vonovia steigert Gewinne um 5,3 % – doch Mietpreise sorgen für Streit

Ein detailliertes architektonisches Zeichnung eines Hauses mit zahlreichen Fenstern und einem Dach, identifiziert als das erste Haus in Deutschland, begleitet von Text und strukturellen Plänen auf Papier.

Vonovia auf Wachstumskurs - Schulden schneller reduzieren - Vonovia steigert Gewinne um 5,3 % – doch Mietpreise sorgen für Streit

Vonovia, Deutschlands größter Vermieter, verzeichnete 2025 ein starkes Finanzjahr. Der bereinigte Nettogewinn des Konzerns stieg um 5,3 % auf 1,54 Milliarden Euro – angetrieben durch höhere Mieten, Immobilienverkäufe und Zusatzdienstleistungen. Doch das Wachstum sorgt auch für Kritik an den steigenden Wohnkosten.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) kletterte 2025 um 6,0 % auf 2,8 Milliarden Euro. Gleichzeitig wuchs der Immobilienbestand des Unternehmens auf einen Wert von 84,4 Milliarden Euro an, umfassend rund 531.000 Wohnungen in Deutschland, Schweden und Österreich.

Die Mieten zogen weiter an: Die durchschnittlichen monatlichen Kosten pro Quadratmeter stiegen auf 8,38 Euro – ein Plus von 4,6 % gegenüber 2024. Allein in Deutschland lag die Durchschnittsmiete bei 8,19 Euro pro Quadratmeter, ein Anstieg von knapp 4 %. Der Deutsche Mieterbund warf Vonovia vor, die Mieten über die gesetzlichen Grenzen hinaus zu treiben, und bezeichnete die Erhöhungen als "drastisch".

Trotz der Kritik baute Vonovia seinen Wohnungsbestand 2025 aus und vollendete 2.090 neue Wohnungen. Weitere 4.200 befinden sich im Bau, langfristig plant das Unternehmen, auf eigenem Grund mehr als 65.000 Wohnungen zu errichten. Zudem will Vonovia jährlich zwischen 3.000 und 3.500 Wohnungen verkaufen, um die Schulden schneller abzubauen.

Die Aktionäre profitieren von einer um drei Cent erhöhten Dividende, die für 2025 bei 1,25 Euro pro Aktie liegt.

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Die Bilanz 2025 zeigt: Vonovia steigerte seine Gewinne und baute den Immobilienbestand weiter aus. Das Unternehmen setzt auf den Ausbau des Wohnungsangebots und den Schuldenabbau durch Verkäufe. Gleichzeitig stoßen die steigenden Mieten bei Mieterverbänden auf Kritik, die die Bezahlbarkeit infrage stellen.

Quelle