23 January 2026, 00:29

Warnstreiks und Tunnel-Sperrung: Deutschland steht am Dienstag still

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte des Ochsenkopf-Tunnels, einschließlich Höhenangaben, Umgebung, einem Diagramm und historischem Text.

Warnstreiks und Tunnel-Sperrung: Deutschland steht am Dienstag still

Warnstreiks und Tunnel-Sperrung: Doppelbelastung für Deutschland am Dienstag

Am Dienstag, den 20. Januar 2023, drohen Warnstreiks den öffentlichen Dienst in ganz Deutschland zu lahmzulegen. Die von der Gewerkschaft Ver.di organisierten Arbeitsniederlegungen richten sich gegen die laufenden Tarifverhandlungen auf Landesebene, von denen rund 2,2 Millionen Beschäftigte betroffen sind. Gleichzeitig wird eine vollständige Sperrung des Tunnels in Velbert-Langenberg Autofahrer für 24 Stunden auf Umleitungsstrecken zwingen.

Die Streiks beginnen am Dienstag im Rahmen der anhaltenden Tarifauseinandersetzungen im öffentlichen Dienst. Ver.di fordert eine Lohnerhöhung von 7 Prozent – mindestens jedoch 300 Euro mehr im Monat – für die Beschäftigten, darunter auch Mitarbeiter in Universitätskliniken. Von den Arbeitsniederlegungen betroffen ist auch das Tunnelbetriebszentrum (TLZ.NRW) in Leverkusen, wo die Mitarbeiter in der Leitstelle voraussichtlich die Arbeit niederlegen werden.

Parallel dazu wird der L107-Tunnel in Velbert-Langenberg ab Dienstag, 16:00 Uhr, für 24 Stunden komplett gesperrt. Als Grund nennen die Behörden Sicherheitsbedenken. Autofahrer werden aufgefordert, während der Sperrung die Vogteier Straße, die Voßkuhlstraße und die Heegerstraße als Ausweichrouten zu nutzen. Die kombinierten Einschränkungen führen zu Verzögerungen für Pendler und Beschäftigte im öffentlichen Sektor alike. Rettungskräfte und Verkehrsplaner beobachten die Lage genau.

Sowohl die Streiks als auch die Tunnel-Sperrung dauern bis Mittwochnachmittag an. Während die Beschäftigten im öffentlichen Dienst weiter in Ungewissheit über den Ausgang der Tarifverhandlungen schweben, müssen Autofahrer sich auf längere Fahrzeiten einstellen. Noch ist unklar, ob es zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen kommen wird.