Weltrekord-Traum platzt: 80.000 Bierdeckel stürzen in Köln ein
Swantje WeinhageWeltrekord-Traum platzt: 80.000 Bierdeckel stürzen in Köln ein
Am Rande eines Weltrekords: Hier zerbricht ein Traum
Vorspann In Köln versuchte Walter Benjamin, mit 80.000 Bierdeckeln einen Weltrekord aufzustellen. Doch kurz vor dem Ziel stürzte alles in sich zusammen.
Artikeltext Walter Benjamins Versuch, das größte begehbare Bierdeckel-Haus der Welt zu bauen, endete mit einem unerwarteten Einsturz. Die Konstruktion aus 80.000 Bierdeckeln brach nur zwei Tage vor der Fertigstellung im Kölner Rhein-Center zusammen. Benjamin hatte über 120 Stunden in das ehrgeizige Projekt investiert.
Eigentlich sollte ein neues Weltrekord-Haus aus Bierdeckeln entstehen. Benjamin wollte die Installation bis Ende der Woche vollenden und sie dann als symbolischen Abschluss wieder abbauen. Stattdessen gab die gesamte Struktur nach, bevor er sie fertigstellen konnte.
Das Bierdeckel-Haus mag nicht lange gestanden haben, doch seine Überreste werden noch wochenlang zu sehen sein. Benjamins Projekt, obwohl unvollendet, zog dennoch Aufmerksamkeit auf sich und hinterließ eine ungewöhnliche Installation. Der Einsturz, so enttäuschend er auch war, hat ihm unerwartet freie Zeit beschert – und eine einzigartige künstlerische Erinnerung.






