02 May 2026, 12:20

Wie Duisburger Stolpersteine Erinnerung und Demokratie prägen – ein Vortrag mit Tiefgang

Mahnmal für Holocaust-Opfer in einem Stadtplatz mit einem Baum davor, einem Topfgewächs, verstreuten trockenen Blättern und umliegenden Gebäuden, Fahrzeugen, Pfählen und Bäumen.

Wie Duisburger Stolpersteine Erinnerung und Demokratie prägen – ein Vortrag mit Tiefgang

Öffentlicher Vortrag zu Duisburger Stolpersteinen am 10. November 2022

Am 10. November 2022 findet in Duisburg ein öffentlicher Vortrag über die Stolpersteine statt. Die Historikerin Dr. Marina Sassenberg untersucht darin, wie diese Gedenksteine das Erinnern und die Demokratie prägen. Die Veranstaltung ist Teil einer breiteren Debatte über die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus in der Stadt.

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Der unter dem Titel „Stolpersteine im Pflaster“ stehende Abend beginnt um 20:00 Uhr in der Volkshochschule im Stadtfenster (Steinsche Gasse 26, Duisburger Innenstadt). Der Eintritt beträgt fünf Euro; eine vorherige Anmeldung ist jedoch erforderlich.

Über 300 Stolpersteine sind mittlerweile in Duisburger Straßen eingebettet. Jede der kleinen Messingplatten – nur zehn Zentimeter breit – trägt den Namen eines Opfers, dessen Geburtsjahr, das Datum der Deportation und den Ort des Todes. Das Projekt geht auf den Künstler Gunter Demnig zurück, der damit an die individuellen Schicksale der NS-Verfolgten erinnern will.

In ihrem Vortrag analysiert Dr. Sassenberg die Stärken und Grenzen der Stolpersteine als Form des Gedenkens. Zudem wird die Diskussion die Memoriale mit grundsätzlichen Fragen zu Demokratie und öffentlichem Erinnerungskultur verknüpfen.

Für weitere Informationen oder zur Anmeldung steht die VHS unter der Telefonnummer 49 203 283-984617 zur Verfügung. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie Städte wie Duisburg mit ihrer Vergangenheit umgehen. Interessierte sollten ihren Platz rechtzeitig reservieren.

Quelle