03 January 2026, 14:31

Wuppertaler SV setzt auf Mike Wunderlich als neuen Retter in der Krise

Ein Mann spricht in ein Mikrofon.

Wuppertaler SV setzt auf Mike Wunderlich als neuen Retter in der Krise

Der Wuppertaler SV hat Mike Wunderlich als neuen Cheftrainer verpflichtet. Der Verein, der sich derzeit in der Abstiegszone befindet, gab die Personalie kurz vor der ersten Trainingseinheit des Jahres bekannt. Wunderlich folgt auf Sebastian Tyrala, der nach einer langen sieglosen Serie den Club verlassen hatte. Der ehemalige Stürmer wechselt vom Ahrweiler BC, wo er die Mannschaft an die Tabellenspitze der Rheinlandliga geführt hatte. Seine Verpflichtung ist Teil umfangreicher Umstrukturierungen beim Wuppertaler SV, zu denen auch der Abschied des langjährigen Sportdirektors Thomas Richter gehört. Die offizielle Bestätigung von Wunderlichs Engagement erfolgte am Montagnachmittag. Die Entscheidung fiel nach der Entlassung Tyralas, der in acht Spielen ohne Sieg geblieben war. Bereits Ende 2024 hatte es Gespräche zwischen Wunderlich und dem Verein gegeben – damals als möglicher Nachfolger von René Klingbeil. Der Ahrweiler BC hatte Wunderlichs Abgang bereits am 30. Dezember 2024 bekannt gegeben. Vor seinem Wechsel zum Wuppertaler SV hatte er sein früheres Team auf den ersten Platz der Liga geführt. Als Spieler war er unter anderem für Viktoria Köln, den FSV Frankfurt und den 1. FC Kaiserslautern aktiv. An seiner Seite kehrt Kevin Rodrigues-Pires als Co-Trainer zum Verein zurück. Der ehemalige Wuppertaler-SV-Spieler verstärkt ein Team, das die aktuelle Negativserie durchbrechen soll. Gaetano Manno bleibt unterdessen Sportdirektor – der Club betont, ihm nach Richters Rücktritt aus persönlichen Gründen vollstes Vertrauen entgegenzubringen. Wunderlich steht nun vor der Aufgabe, die sportliche Wende bei einem Team einzuleiten, das sich am Tabellenende festgefahren hat. Die Vereinsführung signalisiert volle Unterstützung für die neue Trainerriege und die sportliche Leitung. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Veränderungen die erhoffte Trendwende bringen.