Y-TITTY erklärt dem "Duckface"-Trend den Kampf an – mit Humor und Hymne
Ehrentraud ZirmeY-TITTY erklärt dem "Duckface"-Trend den Kampf an – mit Humor und Hymne
Deutsches Comedy-Trio startet Kampagne gegen den "Duckface"-Selfie-Trend
Das deutsche Comedy-Trio Y-TITTY hat eine Kampagne gegen den weitverbreiteten "Duckface"-Selfie-Trend ins Leben gerufen. Die Gruppe erklärte den 22. Juli zum "Anti-Duckface-Tag" und fordert die Menschen auf, die schmollende Pose endgültig hinter sich zu lassen. Die Bewegung verfügt sogar über eine eigene Hymne und eine Website, um ihre Botschaft zu verbreiten.
Beim "Duckface"-Trend handelt es sich um eine küssende Schmollmund-Pose auf Fotos, die häufig in sozialen Medien geteilt wird. Vor allem junge Frauen übernahmen diesen Look, nicht zuletzt beeinflusst durch Prominente. Studien deuteten darauf hin, dass Profile mit "Duckface"-Bildern auf Dating-Plattformen mehr Nachrichten erhielten.
Als Reaktion darauf rief Y-TITTY den Anti-Duckface-Tag ins Leben, um den Trend auf humorvolle Weise zu persiflieren. Die Gruppe veröffentlichte eine Hymne auf YouTube und richtete die Website antiduckface.com als zentrale Anlaufstelle für Unterstützer ein. Am 22. Juli 2012 beteiligten sich rund 21.000 Menschen, indem sie ihre Profilbilder durch ein Anti-Duckface-Abzeichen ersetzten.
Das Datum fällt zudem mit dem "Pi-Näherungstag" zusammen, der an die Berechnung der Kreiszahl Pi durch Archimedes als 22/7 erinnert. Doch für Y-TITTY und ihre Anhänger wurde der 22. Juli vor allem zu einem Tag, an dem natürliche Gesichtsausdrücke gefeiert werden.
Der Anti-Duckface-Tag gewann an Fahrt, als Tausende ihre Fotos gegen das Abzeichen austauschten. Die Kampagnen-Hymne und die Website hielten die Bewegung im Netz am Leben. Während der Pi-Näherungstag sich mit Mathematik beschäftigt, bleibt der Anti-Duckface-Tag ein humorvoller Protest gegen ein soziales Medien-Klischee.






