Zahra Zahedis Kunstausstellung in München feiert Frieden und Menschenrechte
Swantje WeinhageZahra Zahedis Kunstausstellung in München feiert Frieden und Menschenrechte
„Frieden und die Rolle der Kunst“: Neue Ausstellung der iranisch-deutschen Künstlerin Zahra Zahedi in München
Im kultur.lokal.münchen ist jetzt die Ausstellung „Frieden und die Rolle der Kunst“ der iranisch-deutschen Künstlerin Zahra Zahedi zu sehen. Die Schau läuft bis zum 7. Dezember und lädt Besucher ein, sich mit Themen wie Menschenrechten, Dialog und künstlerischem Ausdruck auseinanderzusetzen. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Zahedi, in Teheran geboren, studierte Bildende Kunst an der Universität Teheran, bevor sie 1979 nach München zog. Heute lebt und arbeitet sie in Nürnberg, wo ihr Schaffen politische, soziale und poetische Elemente verbindet.
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht Artikel 3 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: „Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“ Mit immersiven Installationen und zum Nachdenken anregenden Werken untersucht Zahedi, wie Kunst Brücken bauen und zur Reflexion anregen kann. Die Veranstalter bezeichnen Kunst als eine „universelle Sprache“, die Menschen unabhängig von Herkunft oder Bildung anspricht.
Die Ausstellung ist vom 4. bis 7. Dezember am Bahnhofplatz 2 zu sehen, täglich von 14 bis 18 Uhr. Auf Anfrage sind auch private Führungen möglich. Der Veranstaltungsort kultur.lokal.münchen ist Teil eines Pilotprojekts des städtischen Kulturamts, das künstlerisches Schaffen ins Zentrum Münchens bringen soll – unterstützt von der Evangelischen Siedlungsgemeinschaft in Bayern (ESW) und dem Theaterverein München.
Zahedis Ausstellung bietet einen Raum zur Auseinandersetzung mit Menschenrechten und der Kraft der Kreativität. Die Schau bleibt bis zum 7. Dezember für die Öffentlichkeit zugänglich, mit flexiblen Öffnungszeiten und ohne Eintrittsgeld. Wer ein persönlicheres Erlebnis sucht, kann individuelle Termine vereinbaren.