Zehn Jahre Haft für Totschlag an Freundin nach monatelanger Täuschung
Swantje WeinhageFreundin nach Trennung erstochen: Zehn Jahre Haft - Zehn Jahre Haft für Totschlag an Freundin nach monatelanger Täuschung
Ein 33-jähriger Mann ist wegen Totschlags an seiner Freundin zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Dortmund fällte das Urteil, nachdem der Angeklagte gestand, sie im Januar 2025 erstochen zu haben. Der Fall ist geprägt von einer Geschichte aus Täuschung und psychischer Labilität.
Der Mann hatte wenige Wochen vor der Tat seinen Job verloren, dies jedoch vor seiner Partnerin verheimlicht. Als sie die Wahrheit herausfand, steigerte sich seine Eifersucht und Wut. Die Staatsanwaltschaft hatte ihn zunächst wegen Mordes angeklagt und niedrige Beweggründe geltend gemacht, passte die Anklage später jedoch nach einem rechtlichen Hinweis des Gerichts auf Totschlag an.
Nach der Tat blieb er noch drei weitere Tage in der Wohnung, bevor die Polizei ihn aufspürte. Bei seiner Festnahme in Bremerhaven schoss er sich mit einer Gaswaffe in die Stirn. Vor Gericht wurde bekannt, dass er seit Jahren unter psychischen Problemen litt.
Das Urteil über zehn Jahre Haft ist zwar gefällt, jedoch noch nicht rechtskräftig. Der Fall zeigt die dramatischen Folgen langjähriger Täuschung und unbehandelter psychischer Erkrankungen. Die Handlungen des Angeklagten führten zu einem tragischen Ende – für ihn selbst und für seine Freundin.






