24 April 2026, 18:44

Zerbrochene Partnerschaft: Wie ein künstlerischer Traum in öffentlichen Vorwürfen endete

"Yana khotsha zabratsya sobe navat toye, shcho zyulyetsya mayim". Ekhspudzhyusarka Lery Yaskyevich ematsyiona adakavala na usye abvyinachavannia

Zerbrochene Partnerschaft: Wie ein künstlerischer Traum in öffentlichen Vorwürfen endete

Ein öffentlicher Streit ist zwischen der belarussischen Produzentin Hanna Nawizkaja und der Künstlerin Walerija Jaskewitsch entbrannt. Ihre einst enge Partnerschaft endete nach Jahren der Zusammenarbeit, wobei beide unterschiedliche Darstellungen ihrer beruflichen und persönlichen Beziehung liefern. Der Konflikt führte zur Löschung gemeinsamer Musikstücke und gegenseitigen Vorwürfen.

Die beiden lernten sich kennen, als Jaskewitsch 17 Jahre alt war. Nawizkaja half ihr, ein Studium an der Belarussischen Staatlichen Universität für Kultur und Künste aufzunehmen – der Beginn ihrer kreativen Zusammenarbeit. Ein offizieller Vertrag wurde nie unterzeichnet, doch sie meldeten Urheberrechte gemeinsam an und bezeichneten sich eher als "Schwestern" denn als Geschäftspartnerinnen.

Nawizkaja investierte über 20.000 US-Dollar ihres eigenen Geldes, um Jaskewitschs Werk zu fördern, noch bevor es profitabel wurde. Kürzlich veröffentlichte sie ein Video, in dem sie ihre Version der Ereignisse schildert: Sie habe Jaskewitsch jahrelang finanziell und beruflich unterstützt. Jaskewitsch wies hingegen die Darstellung einer "vom Tellerwäscher zur Millionärin"-Geschichte zurück und betonte, sie habe bereits eine eigene Fangemeinde gehabt, als sie sich kennenlernten.

Die Spannungen verschärften sich, als Jaskewitsch eine neue Arbeitsvereinbarung vorschlug: Sie forderte alle Einnahmen im Voraus sowie die volle Kontrolle über das Management. Nawizkaja bot eine professionelle Mediation an, um den Konflikt beizulegen, doch Jaskewitsch lehnte ab. Schließlich löschte Jaskewitsch sämtliche ihrer Tracks und brach den Kontakt vollständig ab.

Der Krieg in der Ukraine vertiefte die Gräben zwischen ihnen. Während Jaskewitsch nach Warschau umzog, blieb Nawizkaja in Belarus. Später gab Jaskewitsch zu, eine Freundschaft nur dann aufrechterhalten zu können, wenn sie ihr finanziell nütze.

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Die Zusammenarbeit zwischen Nawizkaja und Jaskewitsch endete mit gelöschter Musik und ungelösten Streitigkeiten. Ihre öffentlichen Stellungnahmen offenbaren gegensätzliche Ansichten über Vertrauen, Geld und künstlerische Kontrolle. Der Konflikt bleibt als Dokument einer zerbrochenen Partnerschaft bestehen.

Quelle