03 April 2026, 12:26

Zoll schlägt mit Großrazzia gegen illegale Beschäftigung in der Sicherheitsbranche zu

Altes deutsches Aktienzertifikat über 100 Reichsmark mit schwarzem Rand und deutschem Text.

Zoll schlägt mit Großrazzia gegen illegale Beschäftigung in der Sicherheitsbranche zu

Zoll startet Großrazzia gegen Schwarzarbeit in Sicherheits- und Privatschutzbranche

Die deutschen Zollbehörden haben eine großangelegte Kontrollwelle gegen nicht angemeldete Beschäftigung in der Sicherheits- und Privatschutzbranche eingeleitet. Unter der Leitung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) sind bundesweit über 2.100 Beamte im Einsatz, um Betrieben in den Bereichen Veranstaltungssicherheit, Objektschutz und Einhaltung der Arbeitsgesetze auf den Zahn zu fühlen.

Die Aktion begann am 3. April 2026 und richtet sich gezielt gegen Branchen mit hohem Risiko für illegale Beschäftigung. Die Kontrollen umfassen sowohl stichprobenartige Überprüfungen als auch umfassende Betriebsprüfungen – je nach Risikobewertung. Geprüft wird unter anderem, ob Unternehmen den Mindestlohn zahlen, ihre Sozialabgaben korrekt abführen und ausländische Arbeitskräfte legal beschäftigen.

Zudem nehmen die Ermittler Fälle unter die Lupe, in denen Sozialleistungen möglicherweise durch falsche Angaben erschlichen wurden. Auch nicht genehmigte Zeitarbeitsverhältnisse stehen im Fokus. Erste vorläufige Ergebnisse der Kontrollwelle sollen noch in dieser Woche bekannt gegeben werden.

Die FKS führt im Laufe des Jahres regelmäßig Schwerpunktkontrollen in besonders anfälligen Branchen durch. Der Zoll spielt dabei eine zentrale Rolle beim Schutz der Sozialsysteme, der öffentlichen Einnahmen und fairer Arbeitsbedingungen.

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Noch liegen keine konkreten Zahlen zu Bußgeldern oder rechtlichen Konsequenzen vor – detaillierte Auswertungen werden in der Regel erst nach Abschluss der Aktion veröffentlicht. Ziel der Razzia ist es, die Einhaltung der Arbeitsgesetze durchzusetzen und Ausbeutung in der Sicherheitsbranche zu verhindern. Unternehmen, die gegen Vorschriften verstoßen, müssen nach Abschluss der Kontrollen mit Sanktionen rechnen.

Quelle