05 May 2026, 04:31

Zollfahnder in Münster decken an einem Tag Steuerhinterziehung und Drogenschmuggel auf

Balkendiagramm, das die Anzahl der Festnahmen an der Südwestgrenze durch die US-Grenzschutzbehörde im Laufe der Zeit zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Zollfahnder in Münster decken an einem Tag Steuerhinterziehung und Drogenschmuggel auf

Zollbeamte in Münster gehen an einem Tag gegen mehrere Verstöße vor

An einem einzigen Tag haben Zollfahnder in Münster gleich mehrere Straftaten aufgedeckt. Am Mittwoch, dem 22. Oktober 2025, deckten die Behörden Steuerhinterziehung, Drogenschmuggel und illegale Verkäufe auf. Betroffen waren sowohl Privatpersonen als auch ein lokaler Geschäftsmann.

Ein deutscher Staatsbürger muss sich nun wegen schwerwiegender Vorwürfe verantworten, nachdem er ein in Großbritannien zugelassenes Fahrzeug nicht angemeldet hatte. Durch die Umgehung der Einfuhrabgaben hinterzog er Steuern in Höhe von über 3.000 Euro. Bei der Kontrolle fanden die Beamten zudem fast 8 Gramm Marihuana in seinem Besitz – der Einfuhr der Droge nach Deutschland ist verboten.

In einem weiteren Fall wurde der Betreiber eines Kiosks in Borken beim Verkauf unversteuerter E-Zigaretten erwischt. Durch die illegalen Geschäfte entgingen dem Staat Steuereinnahmen von mehr als 820 Euro.

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Unterdessen wurden eine 52-jährige Frau und ihre 32-jährige Tochter mit einer großen Menge Drogen festgenommen. Bei der Aktion beschlagnahmte die Polizei über 400 Gramm Ecstasy-Tabletten.

Der Zoll kontrolliert regelmäßig die Einhaltung von Vorschriften zu Tabaksteuern, Einfuhrabgaben und Drogenhandel. Die Einsätze am Mittwoch unterstrichen einmal mehr die Bedeutung der Behörde im Kampf gegen wirtschaftliche und kriminelle Verstöße.

Die Fälle werden nun juristisch weiterverfolgt. Dem deutschen Staatsbürger drohen Strafen wegen Steuerhinterziehung und Drogenbesitzes. Auch der Kioskbetreiber und die beiden Frauen müssen sich wegen ihrer jeweiligen Vorwürfe vor Gericht verantworten.

Quelle