Zugkollision in NRW: Bahnverkehr zwischen Bielefeld und Münster lahmgelegt
Eva-Maria TrübZugkollision in NRW: Bahnverkehr zwischen Bielefeld und Münster lahmgelegt
Zusammenstoß zwischen Personenzug und Wartungsfahrzeug unterbricht Deutsche-Bahn-Verkehr am 27. Juni
Am 27. Juni kam es auf der Deutschen-Bahn-Strecke zu erheblichen Behinderungen, nachdem ein Personenzug mit einem Wartungsfahrzeug kollidiert war. Der Vorfall ereignete sich gegen 9 Uhr morgens an einem Bahnübergang in Steinhagen, Nordrhein-Westfalen. Glücklicherweise wurden keine Verletzten gemeldet.
Der Unfall passierte um 8:48 Uhr auf der Bielefelder Straße, wo ein Zug der NordWestBahn auf ein stehendes Wartungsfahrzeug des Landesbetriebs Straßenbau NRW prallte. Das Fahrzeug hatte einen technischen Defekt erlitten und ließ sich nicht mehr starten, sodass es auf den Gleisen liegen blieb.
Die Ermittlungen zogen sich bis in den späten Vormittag hin, unterstützt von der Bundespolizei und einem Notfallteam der Deutschen Bahn. Die Behörden beschlagnahmten das Wartungsfahrzeug für weitere Untersuchungen. Erste Schätzungen gehen von einem Gesamtschaden in Höhe von etwa 110.000 Euro aus.
Nach der Kollision stellte die NordWestBahn den Zugverkehr zwischen Bielefeld und Münster komplett ein. Ab dem 28. Juni verkehrten Ersatzbusse im Stundentakt zwischen Bielefeld Hauptbahnhof und Gütersloh Hauptbahnhof. Reisende wurden zudem aufgefordert, auf alternative Verbindungen der Deutschen Bahn auszuweichen, etwa die Linien RE 6 oder RE 70, wobei Umstiege nötig waren. Die genauen Änderungen wurden auf der Unternehmenswebsite, nwbs.de, veröffentlicht.
Die Störung zwang Fahrgäste mehrere Tage lang, auf Busse und Ersatzzugverbindungen auszuweichen. Die vorläufigen Maßnahmen der NordWestBahn bleiben so lange in Kraft, bis der reguläre Betrieb auf der Deutschen-Bahn-Strecke wieder vollständig aufgenommen werden kann. Die Ursache für den Ausfall des Wartungsfahrzeugs wird noch untersucht.






