Zwei Mädchen nach E-Scooter-Sturz auf der Bahnhofstraße schwer verletzt
Swantje WeinhageZwei Mädchen nach E-Scooter-Sturz auf der Bahnhofstraße schwer verletzt
Zwei Jugendliche bei E-Scooter-Unfall auf der Bahnhofstraße verletzt
Am Mittwochabend wurden zwei Mädchen im Alter von 14 und 15 Jahren bei einem Unfall mit einem E-Scooter auf der Bahnhofstraße verletzt. Die beiden stürzten, als sie versuchten, wieder auf den Gehweg zu fahren, und zogen sich dabei Kopfverletzungen zu. Kurz nach dem Vorfall gegen 19:30 Uhr wurden sie zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Der Unfall ereignete sich, als die Mädchen gemeinsam auf dem Scooter fuhren – obwohl diese eigentlich nur für eine Person ausgelegt sind. Beim Überqueren der Straße verloren sie das Gleichgewicht und stürzten, was zu ihren Verletzungen führte. Noch ist unklar, ob Dritte an dem Vorfall beteiligt waren; die Behörden haben dies bisher nicht bestätigt.
Ermittler suchen nun nach unabhängigen Zeugen, um den Hergang zu klären. Die Aussagen der Beteiligten seien widersprüchlich, was die Rekonstruktion des Geschehens erschwere, hieß es. Der Fall fällt zudem in eine Phase, in der seit 2024 neue Vorschriften gelten: E-Scooter müssen nun schwarze Versicherungskennzeichen führen, wobei die Pflichtversicherung jeweils ab März greift.
Im Rhein-Kreis Neuss wurden in diesem Jahr bisher keine weiteren E-Scooter-Unfälle mit Kopfverletzungen offiziell registriert. Obwohl das Tragen von Helmen nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, ist bekannt, dass sie das Ausmaß solcher Verletzungen deutlich verringern können.
Die Ermittlungen dauern an; die Polizei bittet alle, die den Vorfall beobachtet haben, sich zu melden. Der Unfall unterstreicht die Risiken, die mit einer unsachgemäßen Nutzung von E-Scootern verbunden sind – insbesondere, wenn mehrere Personen auf einem Fahrzeug mitfahren. Die Behörden prüfen weiterhin, ob äußere Einflüsse zum Sturz beigetragen haben.






