02 April 2026, 18:19

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit neuem Beirat und Aktionsplan

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße, hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", wobei einige eine Mütze und eine Schutzbrille tragen und andere zusätzliche Banner halten, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Bergisch Gladbach stärkt Inklusion mit neuem Beirat und Aktionsplan

Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach erweitert Mitgliedschaft und beschließt neuen Aktionsplan

Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat seine Reihen erweitert und einen neuen Aktionsplan Inklusion verabschiedet. Statt bisher neun Vertretenden zählt der Beirat nun dreizehn Mitglieder, um die vielfältige Stadtbevölkerung besser abzubilden. Erstmals sind dabei auch Menschen mit Lernbehinderungen vertreten.

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Vor der Erweiterung im Jahr 2023 umfasste der Beirat zwölf offizielle Mitglieder. Selbstvertretungsgruppen von Menschen mit Behinderungen stellten fünf Sitze, Wohlfahrtsverbände wie Caritas und Diakonie gemeinsam vier. Durch die aktuelle Aufstockung erhöht sich die Gesamtzahl auf dreizehn Sitze, was die Repräsentation in der Stadt weiter stärkt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf verständlicherer Kommunikation: Dokumente und der neue Aktionsplan werden nun in leichter und alltagstauglicher Sprache verfasst. Damit soll sichergestellt werden, dass Informationen für alle Bürgerinnen und Bürger zugänglich sind.

Bei der letzten Sitzung wurde zudem eine neue Führung gewählt: Katharina Kaul, Vertreterin der Katholischen Jugendagentur, übernahm den Vorsitz. Als ihre Stellvertreterin wurde Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule bestimmt.

Um Inklusion in lokalen Entscheidungsprozessen zu verankern, entsandte der Beirat Vertreterinnen und Vertreter in verschiedene Ausschüsse des Stadtrats. So sollen die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen künftig stärker in politischen Diskussionen Berücksichtigung finden. Der überarbeitete Aktionsplan wird nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem gesamten Stadtrat zur finalen Beschlussfassung vorgelegt.

Die Erweiterung des Beirats und der neue Aktionsplan markieren einen wichtigen Schritt hin zu mehr Repräsentation in Bergisch Gladbach. Durch klarere Kommunikation und eine engere Anbindung an Entscheidungsgremien will die Stadt Inklusion fest in ihrer Politik verankern. Die endgültige Verabschiedung des Plans wird in den kommenden Monaten über dessen Umsetzung entscheiden.

Quelle