31 March 2026, 04:19

Berliner Wallaby-Jagd bleibt erfolglos – was Anwohner jetzt wissen müssen

Ein Wallaby mit braun-schwarzem Fell steht wachsam im Gras bei Pflanzen, seine Ohren sind gespitzt.

Berliner Wallaby-Jagd bleibt erfolglos – was Anwohner jetzt wissen müssen

Seit Ende März 2026 hält ein ausgebüxtes Wallaby Berlin in Atem. Erstmals im Spandauer Ortsteil Kladow gesichtet, entzieht sich das Tier seitdem allen Fangversuchen – und sorgt bei den Anwohnern für eine Mischung aus Neugier und Besorgnis. Die Behörden haben Verhaltensregeln für den Fall einer Begegnung mit dem flüchtigen Beuteltier herausgegeben.

Anfangs hatten Nachbarn und Polizisten das Wallaby in Kladow beobachtet, bevor es im nahen Wald untertauchte. Bis zum 29. März mehrten sich die Sichtungen in Siemensstadt, einen Tag später folgte ein Bericht aus Haselhorst. Die jüngsten Meldungen platzieren das Tier am Rand des Spandauer Forstes, doch alle Versuche, es einzufangen, blieben bisher erfolglos.

Bei dem Tier handelt es sich vermutlich um ein Wallaby, eine kleinere Känguru-Art mit einer Kopf-Rumpf-Länge von etwa 70 bis 80 Zentimetern. Zwar geht von dem Tier für Erwachsene keine direkte Gefahr aus, doch die Behörden warnen davor, es zu provozieren. Bei einer Begegnung sollte man nicht wegrennen, wild gestikulieren oder ruckartige Bewegungen machen. Stattdessen wird geraten, sich seitwärts zu entfernen, Deckung zu suchen und das Tier dabei im Blick zu behalten.

Fühlt man sich bedroht, sollte man sich flach auf den Bauch legen, Kopf und Nacken mit den Armen schützen und die Beine anziehen. Kindern wird besonders ans Herz gelegt, ruhig zu bleiben und sich langsam zurückzuziehen. Die Polizei wird zwar keine gezielte Suche durchführen, bittet die Bevölkerung aber, Sichtungen dem Forstamt zu melden.

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Trotz der ungewöhnlichen Situation bestätigten die Behörden, dass der Vorfall keinen Bezug zu Marc-Uwe Klings satirischem Buch "Das Känguru-Manifest" hat.

Stand 31. März ist das Wallaby weiterhin auf freiem Fuß – ein Fang blieb aus. Die Behörden stützen sich weiterhin auf Meldungen aus der Bevölkerung, um seine Bewegungen nachzuverfolgen. Die Bürger werden erneut aufgefordert, bei einer Begegnung mit dem Tier die Sicherheitshinweise zu beachten.

Quelle